30.06.2006   |   Getränkekarton-Produktion

Stiftung Warentest findet ITX in Orangensaft

Trotz wiederholter Beteuerungen von Karton- und Saft-Herstellern, dass die umstrittene Druck-Chemikalie nicht mehr eingesetzt wird, gelangen offenbar immer noch kontaminierte Produkte in den Handel.

Tetrapak Verpackungen

Getränke-Verpackungen von Tetrapak

(dmnet) Nachdem der UV-Fixierer ITX (Isopropylthioxanthon) in jüngster Zeit bereits mehrfach für Aufsehen sorgte, weil er in kartonverpackten Getränken und Babynahrungsmitteln gefunden wurde (siehe Druck&Medien 03/2006), hat nun auch die Stiftung Warentest ITX-Rückstände in Saft beanstandet.

Entdeckt wurde die Kontamination bei einer Orangensaft-Untersuchung, die in der Juli-Ausgabe des Magazins "Test" veröffentlicht wurde. Nach Auskunft der Tester war die Chemikalie in einem Produkt des Anbieters Pfanner enthalten.

Seitens der Tester heißt es dazu: "Der ITX-Wert im Pfanner-Orangensaft überschreitet deutlich den Richtwert des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Ob und welche Auswirkungen ITX auf die Gesundheit des Menschen hat, ist bisher nicht hinreichend erforscht. Eine Veränderung des Erbguts schließt das BfR aus. Dennoch hat ITX in einem Orangensaft nichts zu suchen." (cvf)




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