Der Rasterwalzenhersteller Zecher hat gemeinsam mit Heidelberger Druckmaschinen ein Projekt für einen Kunden realisiert, bei dem es um den Druck eines Goldschriftzugs ging.

Die Stepped Hex-Gravur sorgt für ein verbessertes Entleerungsverhalten der Rasterwalzen-Näpfchen.

Der Rasterwalzenhersteller Zecher hat die Stepped Hex-Technologie selbst entwickelt und etabliert. Sie basiert auf den anwendungstechnischen Parametern der hexagonalen 60 Grad Gravur. Die Stepped Hex-Gravur soll dem Drucker mit einem verbesserten Entleerungsverhalten der Rasterwalzen-Näpfchen zu optimierten Druckergebnissen verhelfen.

Eines dieser Projekte wurde gemeinsam mit dem Druckmaschinenhersteller Heidelberg umgesetzt, um einen Endkunden im Veredlungsbereich mit dem bestmöglichen Druck eines Goldschriftzuges zu unterstützen. Jörg Rohde, Leiter der Anwendungstechnik bei Zecher, erläutert: "Gemeinsam mit Spezialisten von Heidelberger Druckmaschinen wurde durch uns eine entsprechende anwendungstechnische Analyse für das nachgeschaltete Lackier-/Flexodruckwerk in Bezug auf die zu erzielende Druckqualität unternommen." Um auf das ideale Ergebnis zu kommen, hat Zecher daraufhin in Zusammenarbeit mit Heidelberger im Print Media Center (PMC) in Wiesloch-Walldorf Drucktests auf einer Speedmaster XL 106 Doppellack gefahren.

Anhand der Anforderungen des Endkunden empfahl Jörg Rohde den Einsatz der Stepped Hex-Technologie: "Bislang wurden immer relativ grobe und altbekannte Spezifikationen für den Bereich Golddruck eingesetzt. Hierzu zählen die klassische hexagonale 60 Grad Gravur und das offene Linienraster. Demgegenüber überzeugt die SteppedHex-Technologie mit ihrem speziellen Versatz und der Erhöhung der Lineatur ohne Volumenverluste."

Mit diesem Projekt haben Heidelberg und Zecher ein System geschaffen, um auch weiteren Kunden beim Lackieren mit der Stepped Hex-Gravur einen stabilen Prozess zu ermöglichen. (kü)

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