Lucien De Schamphelaere, Gründer von Xeikon, ist tot. Er wurde 85 Jahre alt.

Lucien De Schamphelaere

Nach 40 Jahren bei Agfa-Gevaert, wo er entscheidend zum Aufbau der Sparte Electronic Imaging Systems beitrug, suchte Lucien De Schamphelaere eine neue Herausforderung. So hat er im August 1988 mit Ellith eine eigene Gesellschaft mit beschränkter Haftung und nur fünf Angestellten gegründet. Schon bald wurde dieser Name unter Verwendung der griechischen Wörter "Xeros" für "trocken" und "Eikon" für "Bild" in "Xeikon" geändert.

Fünf Jahre später, auf der Ipex 1993, hat das Unternehmen dann seinen Prototypen der DCP-1 der Öffentlichkeit vorgestellt. Im November 1994 hat das Unternehmen sein Variable Data System eingeführt, das die Personalisierung einzelner Seiten in einem Durchlauf erlaubte.

1998 wurde die 1000. digitale Farbdruckmaschine verkauft und ein fünftes Farbwerk sowie ein deckender weißer Toner eingeführt. Im gleichen Jahr hat De Schamphelaere die Digitaldruckerei Triakon gegründet, die sich auf POS-Produkte spezialisierte. 2015 wurde Xeikon von der Flint Group übernommen.

Wim Maes, CEO von Xeikon, sagt: "Mit großer Betroffenheit haben wir vom Tod von Lucien De Schamphelaere erfahren. Ihn zeichnete eine unglaubliche Leidenschaft für den Digitaldruck und eine unermüdliche Energie aus, die es ihm ermöglichten, in seinem Leben so viel zu erreichen. Sein Engagement und sein Pioniergeist bilden die Grundlage für das, was Xeikon heute ist." (kü)

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