Ein Forschungsvorhaben, an dem das SID Leipzig beteiligt ist, befasst sich mit dem Inkjetdruck auf Wellpappensubstraten.

Marcel Haft (Projektleiter an der Papiertechnischen Stiftung), Eugen Herzau (Lehrstuhlinhaber für Verpackungstechnolgie und Leiter des Arbeitskreises digitaler Verpackungsdruck), Jürgen Stopporka (Geschäftsführer des SID, v.l.)

Seit Januar 2017 kooperien die Papiertechnische Stiftung (PTS) und das Sächsische Institut für die Druckindustrie (SID) bei  der Optimierung und messtechnischen Charakterisierung des Inkjetdrucks auf Wellpappensubstraten in dem Forschungsvorhaben IGF 18767 BR – Hochqualitativer Inkjetdruck auf Wellpappensubstraten. Es wird durch die AIF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert und läuft bis Dezember 2018.

Hintergrund ist die wachsende Nachfrage nach individuellen Verpackungen. Sie ist ein Antrieb für Weiterentwicklungen im Digitaldruck. Sowohl kundenspezifische Optik, als auch Serialisierung und Codierung der Verpackung machen jede Verpackung zu einem Unikat. Neben den Vorteilen wie nahezu rüstzeitloser Prozessführung und großer Flexibilität kommt es  insbesondere beim Inkjet-Verfahren auch zu einigen Herausforderungen. Mit der Tinte wird innerhalb kürzester Zeit eine erhebliche Flüssigkeitsmenge drucklos auf die zu bedruckenden Substrate appliziert. Die Farbe soll möglichst rasch und präzise zu ihrem Bestimmungsort gelangen und dann so schnell wie möglich trocknen, ohne das Substrat zu stark durch Wellenbildung oder Ähnliches in Mitleidenschaft zu ziehen.

Interessenten wenden sich bei Interesse am Projektthema gern an die Papiertechnische Stiftung oder das SID und bei grundlegenden Anliegen zum digitalen Verpackungsdruck an Eugen Herzau. (kü)

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