Die RLC Packaging Group konnte im vergangenen Jahr beim Umsatz zulegen. Für dieses Jahr sind mehrere Investitionen geplant.

Die Geschäftsleitung der RLC Packaging Group: Frank Ohle, Stephan Bestehorn und Hans-Christian Bestehorn (v.l.)

Die RLC Packaging Group hat im Jahr 2016 den Umsatz um 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesteigert: 240,5 Millionen Euro erwirtschaftete die Unternehmensgruppe an ihren acht Standorten in Deutschland, Polen und der Schweiz. Im selben Zeitraum wurden etwa 105.000 Tonnen Karton für Verpackungslösungen verarbeitet. Für 2017 plant das Unternehmen aktuell, rund 14 Millionen Euro an verschiedenen Standorten zu investieren.

"Die positive Umsatzentwicklung bestätigt unsere strategische Ausrichtung als ganzheitlicher Systemanbieter von Full-Service-Leistungen für FMCG- und Pharmahersteller", kommentiert Hans-Christian Bestehorn, Geschäftsführender Gesellschafter der RLC Packaging Group.

Seit März 2016 optimiert das familiengeführte Unternehmen mit dem Programm "Shape" die Prozesseffizienz und Anlagenproduktivität seiner branchenspezialisierten Center of Excellence. Gleichzeitig richtet RLC seine Standorte noch stärker auf die Erfolgsfaktoren seiner Zielbranchen aus. Trends wie Smart Packaging, Individualisierung oder auch die weiterhin zunehmende Sensibilität beim Thema Nachhaltigkeit erhöhen die Ansprüche an eine ganzheitliche Beratung. 

In den nächsten zwei Jahren baut die Unternehmensgruppe unter anderem den Standort BSC Drukarnia Opakowán im polnischen Poznan aus. Dort entsteht ein weiteres Werk inklusive neuer Produktionsgebäude, Fertigwaren- und Rohstofflager. So hat der Standort kürzlich eine weitere Alpina-Faltschachtel-Klebemaschine von Bobst integriert. Darüber hinaus investiert RLC noch dieses Jahr in eine modulare, mit mindestens zwölf Druckwerken und verschiedenen Inline-Veredelungstechnologien ausgestattete High Definition Rollenflexodruckmaschine. Erst im Februar wurde zudem eine neue UV-Druckmaschine von Manroland installiert.

In Deutschland stärkt RLC 2017 insbesondere die Bereiche Pharma und Beauty. So erweitert das Unternehmen im Pharmacenter in Rüdersdorf die Kapazitäten für die Serialisierung von Arzneimittelverpackungen und investiert im Werk Leunisman in Hannover in eine Hochgeschwindigkeits-Klebemaschine. An diesem Standort ging bereits Anfang 2016 eine neue 16 Unit-Bogen-Offsetdruckmaschine für den steigenden Bedarf an hochveredelten Faltschachteln in der Beauty-Branche an den Start.

Den Ausblick für die nächsten Jahre sieht Bestehorn positiv: "Bis zum Jahr 2021 streben wir einen Umsatz von rund 300 Millionen Euro an und werden im Ranking der europäischen Verpackungshersteller weiter aufrücken. Dabei bleiben wir offen dafür, auch durch Zukäufe weiter zu wachsen. Mit unserer strategischen Ausrichtung als lösungsorientierter Systemanbieter sehen wir uns gut gerüstet, das Ziel aus eigener Kraft zu erreichen." (kü)

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