Heidelberg stellt die neue Generation des Inline-Inspektionssystems Prinect Inspection Control 2 vor. Sie wird auf der Messe Interpack und bei den Packaging Days in Wiesloch-Walldorf gezeigt.

Das System ist über zwei Optionen erweiterbar.

Das System ist über zwei Optionen erweiterbar.

Das Konzept von Prinect Inspection Control 2 basiert auf einer neuen Hard- und Softwareplattform. Gearbeitet wird mit zwei hochauflösenden Farbkameras, die den kompletten Bogen bei maximaler Geschwindigkeit inspizieren und in Echtzeit den Bediener auf Fehler hinweisen. Prinect Inspection Control 2 ist in das Lackierwerk integriert und bietet somit Schutz gegen Staub und Spritzwasser. Über die Anbindung an die Farbwerktemperierung sind alle Elektronikkomponenten temperiert.

Je nach zusätzlichen Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen ist Prinect Inspection Control 2 über zwei Software-Optionen erweiterbar. So kann die Einrichtezeit durch automatische Übernahme von Prüfbereichen aus der Vorstufe verkürzt oder das System mit einer PDF-Inspektion ausgestattet werden.

Mit dem Start der Gutbogenproduktion erzeugt Prinect Inspection Control 2 automatisch einen digitalen Referenzbogen und jeder Bogen wird inline geprüft. Fehler wie Butzen, fehlende Druckstellen, Streifen, Schmieren und Tonen werden erkannt und am Wallscreen XL dargestellt. Der Beginn und das Ende fehlerhafter Bogen werden automatisch über den in der Auslage integrierter Streifeneinleger markiert.

Durch die vollständige Integration in den Workflow werden alle notwendigen Auftragsdaten, Inspektionsbereiche oder der digitale Referenzbogen automatisch zugeordnet. Nach Abschluss des Auftrags werden automatisch Qualitätsprotokolle auftragsbezogen im Prinect Analyze Point zur Nachverfolgung generiert.

Die Bedienung von Prinect Inspection Control 2 erfolgt automatisert und selbsterklärend über den Wallscreen XL. Für unterschiedliche Qualitätsanforderungen kann der Drucker zwischen fünf Prüftoleranzen wählen, die automatisch aus der Druckvorstufe geladen werden können. Auftretende Druckfehler werden nach ihrer Größe sortiert am Wallscreen dargestellt und der Position auf dem Bogen zugewiesen, so dass der Bediener den Fehler sofort in Echtzeit erkennt. (kü)

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