Funke Druck modernisiert den Versandraum in Erfurt. Zwei weitere Zeitungs-Einstecksysteme Pro Liner von Müller Martini treten dabei an die Stelle von drei 25-jährigen Bilinern.

Funke Druck hat zwei weitere Pro Liner gekauft.

Drei Tageszeitungen mit 35 verschiedenen Lokalausgaben und einer Gesamtauflage von 275.000 Exemplaren sowie drei Anzeigenblätter mit einer wöchentlichen Auflage von 2,43 Millionen Exemplaren produziert Funke im Druckzentrum in Erfurt für den eigenen Verlag. Laut Klemens Berktold, Geschäftsführer Funke Druck, die in vier deutschen Städten Essen, Hagen, Braunschweig und Erfurt vier Druckzentren betreibt, "erfreuen sich die Zeitungen und besonders die Anzeigenblätter als Trägermedium von Beilagen ungebrochener Popularität."

So ist das Beilagenvolumen in Erfurt in den vergangenen Jahren durchschnittlich um gut drei Prozent gewachsen. Darüber hinaus gab es in jüngerer Vergangenheit zwei Sondereffekte aufgrund erstens der Einführung des Mindestlohns und zweitens der Ausweitung des Anzeigenblatt-Geschäfts, die für zusätzliches Wachstum sorgten.

Die nun entschiedene Investition vervollständigt die vor einigen Jahren eingeleitete Modernisierung des Versandraums. Zukünftig ist er mit insgesamt vier Pro Linern ausgestattet. An zwei Pro Linern davon ist ein Co Liner-Vorsammelsystem integriert. So sind die Versandlinien mit bis zu 22 Stationen sowie den neuen Mini Feedern je drei Paketbildnern Flex Pack mit integriertem Deckblattdruck und dem Leitsystem Connex Mailroom ausgestattet.

Damit strebt das Zeitungshaus eine weitere Reduktion des händischen Anteils bei komplexen, kleinteiligen Beilagen an. Funke Druck hat gemäß Klemens Berktold eine intensive Evaluation der neuen Zeitungs-Einstecksysteme vorgenommen. "Letztlich sprachen insbesondere die Synergieeffekte zu unseren beiden bestehenden Pro Linern dafür, dass wir uns wiederum für eine Lösung von Müller Martini entschieden." (kü)

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