Die Online-Druckerei "Diedruckerei.de" arbeitet mit Letterpresso zusammen und bietet Visitenkarten an, die im Letterpress-Verfahren hergestellt wurden.

Sven Winterstein sammelt alte Buchdruckmaschinen.

Über den Onlineshop von "Diedruckerei.de" können ab sofort Visitenkarten im Letterpress-Verfahren in den Formaten 8,5 x 5,5 Zentimeter und 9,5 x 4,5 Zentimeter bestellt werden. Kunden können zwischen drei Papierarten mit je zwei unterschiedlichen Grammaturen wählen.

Das Letterpress-Verfahren bietet der Dienstleister in Kooperation mit einem in Essen ansässigen Druckpartner an. Bei den Maschinen, auf denen die Visitenkarten produziert werden, handelt es sich um "Cylinder" oder Tiegel von Heidelberger Druckmaschinen, die allesamt aus der Blütezeit des Buchdrucks stammen. Die Formen werden allerdings nicht mehr wie früher manuell gesetzt. Stattdessen werden auf Basis der digitalen Daten fotopolymere und gravierte Druckformen erstellt.

"Klare Farben und die reliefartige Prägung machen die Drucksachen zu etwas Besonderem. Letterpress wird in der Gunst von Designern und Grafikern, die auf der Suche nach etwas Ausgefallenem sind, daher weiter steigen", ist Sven Winterstein, Geschäftsführer von Letterpresso, überzeugt. Er entdeckte seine Leidenschaft für das traditionelle Druckverfahren vor mehr als zehn Jahren. Seither sammelt er alte Buchdruckmaschinen des Druckmaschinen-Herstellers Heidelberg. (kü)

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