Der Februar zeichnet ein gemischtes Bild der Stimmung in der Druckindustrie. Die Geschäftserwartungen haben sich verschlechtert.

Das Geschäftsklima in der Druck  und Medienbranche lag im Februar 2017 1,6 Prozent über dem Vorjahresniveau. Gegenüber dem Januar 2017 ist der saisonbereinigte Index allerdings um 1,3 Prozent auf 104,5 Punkte gesunken.

Dabei beurteilten die Druckerunternehmen ihre aktuelle und zukünftige Geschäftslage unterschiedlich: Die aktuelle Situation wurde zum zweiten Mal in Folge positiv beurteilt. Der entsprechende Index lag mit 115,6 Punk­ten 2,6 Prozent über dem Januarstand 2017 und 3,0 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Die Beurteilung der Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate lag leicht über dem Vorjahresniveau (0,3 Prozent), verschlechterte sich jedoch zum Vormonatsergebnis um 4,5 Prozent. Der entsprechende Index sank von 98,9 im Januar 2017 auf derzeitige 94,4 Punkte. Im Februar 2017 überschattete demnach die Skepsis die positive Lageempfindung, so dass das Geschäftsklima gegenüber Januar 2017 im Minus lag.

Maßgeblich für die grundsätzlich positive Lagebeurteilung dürfte die von Druckunternehmen deutlich positiver beurteilte Entwicklung ihrer Verkaufspreise gewesen sein. Zusätzlich berichteten die exportierenden Unternehmen von deutlich gestiegenen Auslandsaufträgen. Die skeptischen Erwartungen scheinen hingegen ungewöhnlich stark von der für die Druck­­branche eher ertragsarmen Sommersaison beeinflusst worden sein. (kü)

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