Womit unterstützen Sie die Umwelt?

    Umweltzertifikate, verminderter CO2-Verbrauch, Energiemanagement oder den Mitarbeitern Fahrräder zur Verfügung zu stellen – es gibt unterschiedlichste Möglichkeiten, etwas für die Umwelt zu tun. Auf welche konkreten Maßnahmen setzen Sie in Ihrem Unternehmen?

    Alexandra Fay, E&B Gruppe

    Alexandra Fay, E&B Gruppe

    "Für uns ist betrieblicher Umweltschutz schon seit Jahren ein wichtiges Thema. So wurden beim neuen Erweiterungsgebäude von E&B im Jahr 2006 gezielt umweltfreundliche Technologien im Bereich der Haustechnik eingesetzt, wie z.B. die Nutzung der Maschinenabwärme oder Solarpaneele auf dem Dach.

    Als weiteres Engagement hinsichtlich der Umwelt sehen wir unsere FSC-und PEFC-Zertifizierungen. Beide Auszeichnungen gewährleisten die Verwendung von Papier, dessen Rohstoff Holz aus vorbildlicher Waldbewirtschaftung stammt.

    Außerdem bieten wir unseren Kunden den Einsatz von Biofarben an. Hierbei werden sämtliche Mineralölanteile, wie sie bei konventionellen Druckfarben verwendet werden, durch pflanzliche Öle ersetzt.

    Unser jüngstes Angebot an unsere Kunden ist das klimaneutrale Drucken, das wir mit dem Bundesverband Druck und Medien realisieren. Seit September 2009 sind wir berechtigt, die bei der Herstellung eines Druckproduktes entstandenen CO2-Emissionen zu errechnen und diese durch Klimaschutzprojekte auszugleichen.

    Des Weiteren wird unser Strombedarf seit 2008 komplett mit Ökostrom, der ausschließlich aus regenerativen Energiequellen stammt, abgedeckt."

    Ralf Lokay, Lokay Druck

    Ralf Lokay, Lokay Druck

    "Bereits vor rund vier Jahren, als Klimawandel und Nachhaltigkeit weder in der Öffentlichkeit noch in der Drucker-Branche ein Thema waren, haben wir von Lokay Druck unsere gesamte Firmenphilosophie auf Ressourcenschonendes Drucken ausgerichtet.
    Konkret heißt das: Als eine der ersten Druckereien bieten wir unseren Kunden einen klimaneutralen Druck an. Dabei können unsere Kunden aus der wohl umfangreichsten Kollektion umweltfreundlicher Recycling- und FSC-Papiere wählen. Über 60 Papiersorten belegen unseren Anspruch an qualitativ hochwertige und ökologisch sinnvolle Papiere.
    Doch umweltfreundliche Papiere allein machen noch keine nachhaltige Druckerei aus. Unserem gesamten Betrieb liegt ein Umwelt-Management-System zugrunde. Als eine der wenigen deutschen Druckereien haben wir damit die EU-Umweltbetriebsprüfung (EMAS) bestanden.
    Diese hohe Hürde konnten wir unter anderem dank mordernster Druckmaschinen, dem Einsatz umweltfreundlicher Druckfarben und der Nutzung grünen Stroms nehmen.
    Den vielleicht wichtigsten Beitrag leisten jedoch unsere Mitarbeiter. Informationen und Schulungen gehören deshalb zum Konzept, so dass inzwischen von der Geschäftsleitung bis zur Aushilfskraft alle Mitarbeiter bei Lokay Druck vom Nachhaltigkeitsgedanken getragen sind. Und der nächste große Schritt steht bereits fest: die energetische Sanierung unseres Verwaltungsgebäudes."

    Joachim Erb, medialogik GmbH

    Joachim Erb, medialogik GmbH

    "Seit der Gründung der Firma gehören das umweltbewusste Denken und Handeln zu den Schwerpunkten unserer Unternehmenspolitik. Durch unsere Mitgliedschaft unterstützen wir den WWF in seinem Engagement für den Umwelt- und Naturschutz. Wir sind FSC-zertifiziert und arbeiten überwiegend mit aus nachhaltiger Bewirtschaftung stammenden Papieren. Für mehr Transparenz bei dem Ausgleich der betriebsbedingten CO2-Emissionen haben wir uns für das Berechnungsmodell von Climate Partner entschieden.
    Gedruckt wird auf modernen Digitaldrucksystemen, die auf Papier sparende und Ressourcen schonende Produktion ausgerichtet sind. Unseren Strom beziehen wir aus regenerativen Energieerzeugungsanlagen der Region. Da Mitarbeiter einen direkten Einfluss auf diverse Verbrauchsgrößen haben, rücken sie bei dem betrieblichen Umweltschutz auch in den Mittelpunkt. Die Balance zwischen Umweltschutz, wirtschaftlichem Wachstum und sozialer Entwicklung ist für uns alle die größte Herausforderung."

    Andreas Henrichs, Mohn Media

    Andreas Henrichs, Mohn Media

    "Beim Umweltschutz setzen wir auf ein breites Spektrum von Maßnahmen. Intern haben wir den Umweltschutzgedanken mit Hilfe unserer Umweltleitlinien in die Produktionsabläufe integriert. Diese Leitlinien werden regelmäßig revidiert und sind für alle Mitarbeiter verbindlich. Als Teil der WWF Wood Group haben wir uns dazu verpflichtet, Kunden und Lieferanten aktiv in diesen Prozess mit einzubeziehen. So sind umweltrelevante Aspekte unserer Produktionsverfahren ein Schwerpunkt bei der Beratung unserer Kunden und bei der Formulierung von Lastenheften für unsere Lieferanten.
    Wir kooperieren mit Climate Partner beim Thema Klimaneutrales Drucken und sind FSC-zertifiziert. Wir können also Produkte mit dem FSC-Logo versehen und so unsere Kunden dabei unterstützen, ihr Umweltengagement nach Außen zu tragen. Ein weiteres Beispiel ist unser eigens entwickelter CO2-Button, der Produkte auf Kundenwunsch kennzeichnet. Denn durch intelligente Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung in unserem Blockheiz-Kraftwerk nutzen wir den Primärenergieträger Erdgas zu mehr als 80 Prozent aus und erreichen so CO2-Einsparungen von knapp 52% gegenüber dem Energiemix in Deutschland."

    Andreas Ruf, Stark Druck

    Andreas Ruf, Stark Druck

    "Das ökonomische Prinzip verlangt von jedem Unternehmen, den Ressourceneinsatz zu minimieren. Umweltbewusstsein ist keine Modeerscheinung, sondern nur wirkungsvoll, wenn es langfristig angelegt und in der Unternehmensphilosophie verankert ist.
    Dank unseres Umweltmanagements und permanenter Investitionen in neueste Technologien konnten wir unseren CO2- Ausstoß pro gedruckter DIN A4 Seite in den letzten zehn Jahren um 60 Prozent reduzieren. In Zusammenarbeit mit einem führenden Institut haben wir unsere Produktion bezüglich des CO2-Ausstoßes analysieren lassen und bieten unseren Kunden die Möglichkeit, Ihre Druckprodukte CO2 neutral zu stellen.
    Unsere eigenen Emissionen reduzieren wir in Kooperation mit anderen Gründungsmitgliedern im Projekt „BaumInvest“: auf 450 Hektar wird in Costa Rica Weideland in Baumplantagen mit langsam wachsenden Hölzern umgewandelt. Eine neue große Solaranlage und viele weitere Themen runden unser Umweltprofil ab.
    Unser Ziel ist das ökonomische Minimalprinzip: Ein Druckprodukt sollte die Umwelt dann am wenigsten belasten, wenn es bei Stark Druck gedruckt wird!"

    Guido Schmidt, Ulenspiegel Druck GmbH

    Guido Schmidt, Ulenspiegel Druck GmbH

    "Ernsthaftes Umweltmanagement und nachhaltiges Wirtschaften wird in den nächsten Jahren immer wichtiger werden. Wir, die Ulenspiegel Druck GmbH betreiben seit 1998 als eine der ersten Druckereien Deutschlands zertifiziertes Umweltmanagement nach den Vorgaben der EMAS-Verordnung der Europäischen Union. Alle unsere Produktionsprozesse und unseren Produktionsstandort haben wir strikt nach dem Grundsatz Vermeiden, Vermindern, Kompensieren ausgerichtet.
    Die Vermeidung von CO2 - Emissionen an unserem Standort stand an erster Stelle. Durch bauliche Wärmeschutzmaßnahmen, die Abwärmenutzung unserer Maschinen und den Einsatz von Ökostrom aus Wasserkraft gehen sie mittlerweile nahezu gegen Null.
    Ressourcenschonung wird bei uns zum einen durch eine software zur Makulaturreduktion und optimalen Druckbogen-Ausnutzung gewährleistet, wodurch wir bis zu 12 Tonnen Papier pro Jahr einsparen. Zum anderen sind bei uns prozesslose Druckplatten bis zum 3B-Format Im Einsatz. Damit arbeiten wir in der Druckvorstufe chemiefrei, und sparen bis zu 200.000 Liter Trinkwasser jährlich.
    Alle übrigen unvermeidlichen CO2-Emissionen kompensieren wir durch den Ankauf von Klima-Zertifikaten. Wir sind seit diesem Monat Mitglied bei Climate Partner Deutschland."

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