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Der Heidelberger Druckmaschinen Award - Student des Jahres
Timo Raabe, Bergische Universität Wuppertal
Bereits während seiner Ausbildung zum Mediengestalter in einer Tiefdruckerei in Mönchengladbach hat Timo Raabe seine Begeisterung für die schwarze Kunst entdeckt. "Ich fand es faszinierend, wie sich ein bisschen Druckerfarbe auf einem weißen Blatt Papier auswirken kann", staunt er noch heute. Also nahm der begeisterungsfähige junge Mann, nachdem er sein Abitur nachgeholt hatte, im Wintersemester 2003 das Studium an der Bergischen Universität Wuppertal auf.
Der Student der Masterstudienganges Druck- und Medientechnologie finanziert seine universitäre Ausbildung, indem er unter anderem in der Druckvorstufe jobbt. Raabe engagiert sich aber auch als wissenschaftliche Hilfskraft bei Forschungsprojekten an seiner Alma Mater.
Timo Raabe hat zum Thema "Strukturen von Farbschichten bei der Farbannahme im Offsetdruck" gearbeitet und konnte zeigen, dass die "Strukturbeeinflussung eines Sekundärrasterpunktes erheblich von dem Überlappungsgrad abhängig ist". Seine Bachelor-Arbeit untersucht die bislang magelhaften "Sicherheitsmerkmale in Zeugnissen" und unterbreitet die Verwendung einer Hash-Kodierung und einer internetbasierten Verifizierungsmethode. Sein betreuender Professor Peter Urban lobt Raabes "gründliche und systematische Einarbeitung in die Fragestellung", die über die Grenzen des Fachgebietes hinausgingen. Zudem überzeugte Professor und Jury die Praxisnähe: Aus der vorgelegten Arbeit lasse sich direkt ein Geschäftsmodell ableiten und umsetzen.
Im Juni dieses Jahres hatte Timo Raabe seine Masterarbeit zum Thema "Re-Audit nach DIN ISO 9001" bei einer Verpackungsdruckerei in Wuppertal begonnen. Womöglich ist das (sicherlich gute) Zeugnis dann dank Hash-Wert-Kodierung schon fälschungssicher.
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