Trendanalyse Oktober 2012

Nachfolge-Ausbildung

Im Rahmen ihrer Tätigkeit als Personalberatung haben Apenberg+Partner in einer telefonischen Blitzumfrage 95 Unternehmer der Druckindustrie in Deutschland befragt, welche Ausbildung sie ihren Töchtern oder Söhnen empfehlen, damit sie sich optimal auf eine Unternehmensnachfolge vorbereiten können.

Sechs Prozent der befragten Unternehmer konnten sich keine eindeutige Meinung dazu bilden. 42 Prozent der Befragten sprachen sich für ein technisches Studium aus.. 21 Prozent der Druckunternehmer empfahl ein Studium mit den Schwerpunkten Marketing und Vertrieb. Ein Studium der Betriebswirtschaft rangiert in dem Ranking mit 16 Prozent auf Platz drei.

Ein weiteres Ergebnis der Befragung: Je kleiner ein Unternehmen ist, um so häufiger wird die Meinung vertreten, dass eine Lehre ausreichend sei. Bei Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern favorisieren 45 Prozent der befragten Unternehmer ein technisches Studium.

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Unternehmen mit bis zu 20 Mitarbeitern

Technisches Studium und die Lehre bestimmen hier die Empfehlungen an den Unternehmer-Nachwuchs. Je größer die Unternehmen werden, umso geringer wird die Zahl der Befragten, die ihren Kindern eine Lehre als Vorbereitung auf die Unternehmensnachfolge empfehlen.

Unternehmen mit 21 bis 50 Mitarbeitern

82 Prozent der Befragten empfehlen ihren Kindern, ein Studium zu absolvieren. In dieser Betriebsgrößenklasse sind nur noch 12 Prozent der Befragten der Meinung, dass eine Lehre die richtige Ausbildung für die Unternehmensnachfolge ist.

Unternehmen mit 51 bis 100 Mitarbeitern

Je größer die Unternehmen sind, um so eindeutiger ist die Empfehlung, ein Studium zu absolvieren: insgesamt 92 Prozent der Befragten setzen für den Nachwuchs auf eine Hochschulausbildung. Nur noch vier Prozent sehen eine Lehre als ausreichend an.

Alle Unternehmen

Die Krise in der Druckindustrie scheint bisher wenig Einfluss auf die Ausbildungsempfehlungen der Unternehmer an ihren Nachwuchs zu haben. Mit 42 Prozent der Empfehlungen wird die technische Hochschulausbildung favorisiert.

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