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12.03.2010 | KBA
Offenes Haus für Verpackungsdrucker
Zusammen mit den Partnern Kodak und Bobst lud der Druckmaschinenhersteller nach Radebeul. Dort gab es unter anderem die größte Bogenoffsetmaschine der Welt zu sehen. Kernstück der Veranstaltung waren aber umfangreiche Demonstrationen und Vergleiche der aufgebauten Maschinen.
(dmnet) "XL oder XXL-Plus?" hieß das Motto einer Open House-Veranstaltung für die Zielgruppe der Verpackungsdrucker am 11. März im Werk Radebeul der Koenig & Bauer AG (KBA). Rund 160 Verpackungs- und Großformatdrucker aus zehn europäischen Ländern und den USA informierten sich in Vorstufe (Kodak), Druck (KBA) und Weiterverarbeitung (Bobst) über die technischen und wirtschaftlichen Unterschiede der Produktion im 6er-Großformat (XL) gegenüber dem 8er- und 9er-Supergroßformat (XXL-Plus).
Star der Veranstaltung war eine vom Handels- und Medienkonzern Al Bayan in Saudi-Arabien bestellte hoch automatisierte Rapida 185 (Format 130 mal 185 Zentimeter) mit sieben Farbwerken, zwei Lacktürmen und drei Trockenwerken. Der 33 m lange und einige Hundert Tonnen schwere Super-Jumbo zeigte beim Druck auf Karton und Wellpappe sein beeindruckendes Potenzial. Er wurde zusammen mit der noch etwas größeren Schwestermaschine Rapida 205 (151 mal 205 Zentimeter) in Leistung und Wirtschaftlichkeit mit einer im Verpackungsdruck häufigen Sechsfarben-Rapida 142 mit Lackturm im Format 102 mal 142 Zentimer verglichen.
Daneben ging es auch um die Druckvorstufe im Verpackungsdruck, um Kostenersparnisse durch Rüstzeit- und Makulaturverringerung und die Weiterverarbeitung der übergroßen Druckbögen.
Die Ergebnisse waren differenziert: Welche technische Lösung für die eigenen Anforderungen am besten geeignet ist, hängt von vielen Umständen ab. Allerdings wussten die Besucher nach der Veranstaltung auch, welche das sind.


