30.06.2009 | FFI
Schöner Rückblick, bewölkter Ausblick
Auf seiner Jahrespressekonferenz am Frankfurter Flughafen blickte der Fachverband Faltschachtel-Industrie (FFI) auf ein gutes letztes Jahr zurück. Doch die Perspektiven sind durchwachsen.
(dmnet) Im elitären Airport Club am Frankfurter Flughafen hatte der Fachverband Faltschachtel-Industrie (FFI) vergangene Woche zum Pressegspräch gebeten. Wenige Tage nach der ordentlichen Mitgliederversammlung des Verbandes in Bremen berichteten, Vorstandssprecher Michael Faller, FFI-Vorstandsmitglied Steffen Schnizer, FFI-Beirat Harald undFFI-Geschöftsführer Christian Schiffers über den aktuellen Zustand der Branche und die Zukunftserwartungen.
Auch die Faltschachtelindustrie ist in der Krise
Aufs Jahr gesehen verzeichnete die Faltschachtelindustrie 2008 eine Bruttoumsatzsteigerung von 2,1 Prozent, wobei seit dem dritten Quartal ein deutlicher Abwärtstrend spürbar wurde. Gegenwärtig liegen Produktion und Beschäftigung bei den FFI-Mitgliedsunternehmen rund 10 Prozent unter den Werten des Vorjahres.
Der Zukunft sehen die meisten Mitglieder mit Sorge entgegen: Sie rechnen bei wachsender Arbeitslosigkeit mit einem Einbruch des Konsums und sehen eine deflatorische Tendenz.
Unterschiede in den Segmenten
Auch wenn der Trend der Branche der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung folgt, so wurde doch bei dem Gespräch schnell deutlich, dass es sehr unterschiedliche Entwicklungen in den einzelnen Marktsegmenten gibt: Die besten Aussichten haben die Hersteller von Verpackungen für Tiefkühlkost und Fertiggerichte; auch das Tabaksegment hat recht positive Perspektiven.
Düster sieht es für Kosmetik-, Süßwaren-, Spirituosen- und Pharma-Verpackungen aus. Hier erwarten die Mitglieder teilweise deutliche Einbrüche.





