24.06.2009 | SPS Screen Printing Systems
Insolvenzverfahren eröffnet
Dem Unternehmen, das erst Anfang Januar von der Schweizer Steinemann Technology AG übernommen worden war, droht die baldige Abwicklung.
(dmnet) Acht Wochen nach der Bestellung des vorläufigen Insolvenzverwalters entschied das Amtsgericht Lüneburg Anfang Juni: Über das Vermögen der Seevetaler SPS ScreenPrintingSystems GmbH (HRB 201452) wird das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Geschäftsführung hatte diesen Schritt Anfang April beantragt, da das Unternehmen seine Zahlungsprobleme nicht mehr in den Griff bekam.
Die Insolvenzeröffnung kam damit etwa ein halbes Jahr nach dem Eigentümerwechsel, der die in Wuppertal und Seevetal tätige SPS Screen Printing Systems GmbH zu einem Tochterunternehmen der Steinemann Technology AG gemacht hatte.
In der Pressemeldung zur Übernahme hieß es damals: "Damit verfügt Steinemann Technology jetzt über ein umfassendes Portfolio von Systemen und Lösungen für die Lack-Veredelung von Druckerzeugnissen, das lückenlos alle Anforderungen an den Siebdruck von Klein- bis Großauflagen abdeckt – angefangen bei Flachsiebmaschinen mit zylindrischer Druckbasis der Baureihe Vitessa bis hin zur rotativen Hochgeschwindigkeits-Flexo- und Siebdruckmaschine der Baureihe Hibis."
Vereinbart wurde, die grafische Produktlinie von SPS in die Graphic Division von Steinemann Technology zu integrieren, wobei der Markenname SPS und das Maschinenprogramm erhalten bleiben sollte.




