10.06.2009   |   Schlott Gruppe

15 Prozent aller Jobs gestrichen

Von Clemens von Frentz

Der börsennotierte Tiefdruckkonzern baut ein Fünftel seiner Kapazitäten und damit 350 Arbeitsstellen ab. Die Umsetzung dieser Maßnahme wird insgesamt fast 50 Millionen Euro kosten. Die Gewerkschaft Ver.di reagiert empört und will nun "alle gewerkschaftlichen Mittel einsetzen, um die Interessen der Kolleginnen und Kollegen zu vertreten".

Die Schlott-Zentrale in Freudenstadt

(dmnet) Der Aufsichtsrat der Schlott Gruppe AG hat in seiner Sitzung am Dienstag einen umfangreichen Maßnahmenplan zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens vorgestellt und diesen mit den Stimmen der Kapitalvertreter verabschiedet.

Seitens der Arbeitnehmerseite gab es keine Zustimmung, der Vorstand versicherte aber, "dass der ablehnenden Haltung der Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat Rechnung getragen wird, indem die einschlägigen Arbeitnehmerbeteiligungsrechte vollumfänglich gewahrt werden".

Der Maßnahmenplan soll nach Angaben des Konzerns dabei helfen, "den negativen Auswirkungen der Wirtschaftskrise hinsichtlich der Produktionsnachfrage und dem enormen Preisdruck im Markt für Druckerzeugnisse entgegenzuwirken und das Unternehmen wieder nachhaltig in die Gewinnzone zu führen".

Weiter zu Teil: 1 | 2



Kommentare zu diesem Beitrag

Keine Kommentare

Diesen Beitrag kommentieren