13.05.2009 | Postprint Berlin
Mehr Besucher, weniger Aussteller
Auch die Messe unter dem Berliner Funkturm bekam die Krise zu spüren, dennoch scheint sich die Veranstaltung etabliert zu haben. (Mit Bildergalerie)
(dmnet) Nur ein gutes halbes Jahr lag zwischen der letzten Postprint im September 2008 und der diesjährigen Veranstaltung vom 6. bis 8. Mai, nachdem der Messetermin im Vorjahr wegen der Drupa verschoben worden war. Vielleicht lag es daran, vielleicht aber auch an der allgemeinen wirtschaftlichen Lage, dass die Zahl der Aussteller mit 105 heuer deutlich unter der des Vorjahres (131) lag. Auch die Ausstellungsfläche hatte sich verringert; was aber durch den Umzug in andere Hallen auf dem Berliner Messegelände weniger auffiel.
Dennoch konnte die Messe mit Kodak und einigen anderen durchaus neue Aussteller gewinnen. Auf der anderen Seite waren aber wichtige Aussteller wie Müller Martini nicht mehr mit eigenen Ständen dabei oder ließen sich wie Canon durch ihren Reseller vertreten. Nach Angaben von Stefan Grave, Direktor der Messe Berlin, haben allerdings viele der Weggebliebenen bereits ihre Teilnahme für 2010 versprochen.
Einen deutlichen Zuwachs gab es auf der anderen Seite bei den Besucherzahlen: Unterm Strich kamen mehr als 3.500 Fachbesucher zur Postprint Berlin und zu der parallel stattfindenden Fachmesse für Dialogmarketing, zur Directexpo Berlin.
"Die Post Print Berlin hat auch in schwierigen Zeiten Kontinuität und Stärke gezeigt", lobt Stefan Grave seine Veranstaltung. "Unser engagiertes Besuchermarketing sowie die Profilschärfung der Messe haben sich ausgezahlt."
Eine Neuheit war in diesem Jahr der Kongress "Media Mundo" des Fachverband Medienproduktioner, der am 7. und 8. Mai parallel auf dem Messegelände stattfand. Thema war die umweltgerechte Produktion. 130 Teilnehmer nahmen an der Veranstaltung teil.







