08.05.2009 | SPS Screen Printing Systems
Steinemann-Tochter insolvent
Erst Anfang Januar war die SPS Screen Printing Systems GmbH von der Schweizer Steinemann Technology AG übernommen worden, nun musste sie die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragen.
(dmnet) Die Entscheidung fiel am 1. April um 14:45 Uhr: Das Amtsgericht Lüneburg bestellte den Hamburger Steuerberater Jens Hamdorf zum vorläufigen Insolvenzverwalter für die Seevetaler SPS Screen Printing Systems GmbH (HRB 201452), nachdem die Geschäftsführung aufgrund von Zahlungsschwierigkeiten einen Insolvenzantrag stellen musste.
Der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens kam damit auf den Tag genau vier Monate nach dem Eigentümerwechsel, der die in Wuppertal und Seevetal tätige SPS Screen Printing Systems GmbH zu einem Tochterunternehmen der Steinemann Technology AG gemacht hatte.
In der Pressemeldung zur Übernahme hieß es damals: "Damit verfügt Steinemann Technology jetzt über ein umfassendes Portfolio von Systemen und Lösungen für die Lack-Veredelung von Druckerzeugnissen, das lückenlos alle Anforderungen an den Siebdruck von Klein- bis Großauflagen abdeckt – angefangen bei Flachsiebmaschinen mit zylindrischer Druckbasis der Baureihe Vitessa bis hin zur rotativen Hochgeschwindigkeits-Flexo- und Siebdruckmaschine der Baureihe Hibis."
Vereinbart wurde, die grafische Produktlinie von SPS in die Graphic Division von Steinemann Technology zu integrieren, wobei der Markenname SPS und das Maschinenprogramm erhalten bleiben sollte.




