23.04.2009 | Schlott Gruppe
Schwache Halbjahresbilanz
Der Druckkonzern legte am Mittwoch mit den vorläufigen Zahlen für das zweite Quartal auch die Daten für die erste Hälfte des laufenden Geschäftsjahrs vor. Sowohl Umsatz als auch Ertrag lagen deutlich unter dem Vorjahreswert.
(dmnet) Die vorgelegten Zahlen sind insbesondere für diejenigen Aktionäre eine Enttäuschung, die nach dem zufriedenstellenden Start ins neue Geschäftsjahr mit einem Anhalten der positiven Tendenz gerechnet hatten. Wie sich zeigt, blieb auch Schlott von der aktuellen Rezession nicht verschont.
Der Wertschöpfungsumsatz (WSU) sank im zweiten Quartal um 17,5 Prozent auf 44,3 Millionen Euro (Vorjahr: 53,7 Millionen Euro) Im ersten Halbjahr 2008/09 betrug der WSU 100,2 Millionen Euro; im Vergleichzeitraum des Vorjahres waren es noch 115,1 Millionen Euro gewesen.
Der Konzernumsatz belief sich im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres auf 89,0 Millionen Euro (Vorjahr: 102,8 Millionen Euro). Für die ersten sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres ergibt sich ein Umsatz von 193,7 Millionen Euro nach 222,7 Millionen Euro im Vorjahr. Alle Angaben wurden um die zum 1. November 2008 wieder verkaufte Tochter Sachsendruck bereinigt.
Trotz weiterer Kosteneinsparungen im Personalbereich sowie deutlicher Verbesserungen in der Materialwirtschaft konnte der starke Rückgang der Tonnage ergebnismäßig nicht vollständig kompensiert werden. Damit ging das operative EBT (Earnings before Taxes = Gewinn vor Steuern), obwohl wie schon im ersten Quartal weiterhin gestützt durch ein positiv beeinflusstes Währungsergebnis, im Berichtsquartal auf -3,9 Millionen Euro nach -2,7 Millionen Euro im Vorjahr zurück.




