16.01.2009   |   Reichert Druck + Kommunikation

Insolvenzverwalter übernimmt

Von Clemens von Frentz

Das Unternehmen mit Sitz im baden-württembergischen Kornwestheim musste die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragen.

Das Leistungsportfolio von Reichert laut Eigendarstellung auf der Website

(dmnet) Für die Beschäftigten des Druckdienstleisters Reichert GmbH Druck + Kommunikation begann das neue Jahr mit einer Hiobsbotschaft. Geschäftsführer Horst Reichert musste seiner Belegschaft mitteilen, dass das Unternehmen zum Insolvenzfall geworden ist.

Am 2. Januar bestellte das Amtsgericht Ludwigsburg den Stuttgarter Rechtsanwalt Volker Viniol zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Viniol gilt erfahrener Experte auf diesem Gebiet. Er war unter anderem für die Insolvenzverfahren der Merkur-Druck Mayer GmbH und der DPK Digital Druckplattenkopie GmbH & Co. KG zuständig und wurde 2007 branchenweit bekannt durch die Insolvenzverwaltung der gescheiterten Schmelzle-Gruppe.

Die Druckerei Reichert, die sowohl Offset- als auch Digitaldruck anbietet, hatte bereits seit einiger Zeit Probleme. Ende 2007 meldete das Unternehmen bei einer Bilanzsumme von 3,3 Millionen Euro einen Jahresfehlbetrag von über 330.000 Euro, gleichzeitig war die Summe der Verbindlichkeiten auf über zwei Millionen Euro gestiegen.




Kommentare zu diesem Beitrag

Keine Kommentare

Diesen Beitrag kommentieren