12.09.2008   |   Wer druckt eigentlich ...

... die Militärzeitung "Stars & Stripes?

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Tausende US-Soldaten in Europa und dem Nahen und Mittleren Osten beziehen ihre Tageszeitung aus Deutschland. Den Druck des Blattes überlassen die Streitkräfte allerdings einem zivilen Dienstleister.

Titelseite Stars and Stripes

Stars & Stripes: Von Pfungstadt nach Griesheim

(dmnet) Anfang August endete für die bundesdeutsche Redaktion der amerikanischen Militärzeitung "Stars & Stripes" eine Ära, die am 5. April 1945 begonnen hatte. Damals entstand im süd­hessischen Pfungstadt auf beschlagnahmten deutschen Druck­maschinen die erste Europa-Ausgabe des Blattes, mit dem die US-Armee ihre Soldaten seit dem Sezessionskrieg (1861 bis 1865) täglich über das Weltgeschehen informiert.

1949 folgte der Umzug nach Griesheim, und künftig hat die Redak­tion, die mittler­weile sowohl die europäische als auch die Mittel-Ost-Ausgabe erstellt, ihren Sitz in Kaisers­lautern. Gedruckt wird in Griesheim allerdings schon seit 2005 nicht mehr. Das geschieht heute im Druck­zentrum der Dogan Media Group in Mörfelden-Walldorf, wo auch eine Teilauflage der türkischsprachigen Zeitung "Hürriyet" gedruckt wird. (cvf)




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