12.09.2006   |   Schneidersöhne

Preise werden erhöht

Begründet wird der Schritt mit den gestiegenen Kosten für Holz, Altpapier und Energie.

Schneidersöhne-Manager Boris Borensztein (l.) und Robert Matzke

(dmnet) Nach verschiedenen anderen Papier-Anbietern erhöht nun auch der Großhändler Schneidersöhne ab Mitte Oktober die Lagerpreise für seine grafischen Papiere um fünf Prozent. Davon betroffen ist das komplette Sortiment mit Ausnahme der selbst durchschreibenden Papiere. Die Sparte Office Papiere hat bereits am 1. September die Preise um rund 30 Cent pro 1.000 Blatt erhöht.

Nach Auskunft der Geschäftsführung ist dieser Schritt eine Reaktion auf die "allgemeinen und überdurchschnittlichen Preissteigerungen, die in allen Bereichen seit längerem zu verzeichnen sind". Die Preise für Holz, Altpapier und Energie, so das Unternehmen, hätten erneut angezogen und verteuerten nachvollziehbar die Rohstoffbasis der Papierhersteller. Gleiches gelte für die gestiegenen Energiekosten, die im Logistikbereich deutlich zu spüren seien.

Inzwischen sei man nicht mehr in der Lage, die gestiegenen Kosten zu kompensieren, denn eine "weitere negative Ergebnisbeeinflussung ist betriebswirtschaftlich nicht vertretbar", so Boris Borensztein, Geschäftsführer des Unternehmens und verantwortlich für den Vertrieb. Man sei jedoch zuversichtlich, dass die Kunden für diesen Schritt Verständnis haben, da sie dem gleichen Kostendruck ausgesetzt seien.

 




Kommentare zu diesem Beitrag

Keine Kommentare

Diesen Beitrag kommentieren