21.12.2005   |   Papierpreise

Verlage diskutieren über neue Strategien

Axel Springer, Holtzbrinck, die WAZ und Madsack beabsichtigen laut "Handelsblatt", den Aufbau einer Papierindustrie in Russland zu fördern.

(dmnet) Wie das Blatt heute berichtet, ist eine Delegation des Bundesverbandes Deutscher Zeitschriftenverleger unter der Leitung des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft nach Moskau gereist, um mit Unternehmen und der Regierung über die Realisierung einer neuen Zeitungspapierfabrik zu sprechen. An den Gesprächen nehmen auch der Papiermaschinenhersteller Voith und die mit Papierfabrikprojekten erfahrene MAN Ferrostaal teil, heißt es in der Meldung.

Ziel des Projektes sei eine größere Unabhängigkeit des deutschen Zeitungsmarktes von den skandinavischen Konzernen. "Die Papierhersteller wollen offenbar eine zweistellige Preissteigerung durchsetzten. Sie treten mit ähnlichen Preisangeboten und ähnlichen Formulierungen an", zitiert das "Handelsblatt" in diesem Zusammenhang WAZ-Geschäftsführer Bodo Hombach.




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