01.11.2005   |   Berliner Verlag

Montgomery erhält den Zuschlag

Trotz heftigen Widerstands aus der Redaktion hielt die Stuttgarter Holtzbrinck-Gruppe an ihrer Entscheidung fest und verkaufte den Berliner Verlag an eine anglo-amerikanische Investorengruppe.

(dmnet) Das Konsortium besteht aus Mecom Group PLC und Veronis Suhler Stevenson (VSS). Der Vertrag sei am 24. Oktober unterzeichnet worden, hieß es in einer Meldung des Verlags. Er stehe zwar unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Bundeskartellamts, die Vertragspartner rechneten jedoch damit, dass er Ende November rechtskräftig werde. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die börsennotierte Mecom Group wird geleitet vom britischen Manager David Montgomery, der bereits als Geschäftsführer der Mirror-Gruppe für Aufsehen gesorgt hatte. Holtzbrinck stößt den Verlag ("Berliner Zeitung", "Berliner Kurier", "Tip") aus kartellrechtlichen Gründen ab, da ihm bereits der "Tagesspiegel" gehört.




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