05.07.2013   |   Agma

Angepasste Reichweitenerhebung

In Deutschland leben weniger Menschen als bislang angenommen. Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. (Agma) reagiert auf die neuen Zensus-Zahlen. Die Reichweitenerhebungen sollen möglichst bis 2015 angeglichen werden.

Olaf Lassalle, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse.

(dmnet) Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse will die Grundgesamtheiten ihrer Reichweitenerhebungen baldmöglichst an die neue Bevölkerungsstatistik anpassen. Das Statistische Bundesamt und die Statistischen Landesämter werden den dafür benötigten zweiten Teil des Zensus 2011 frühestens im Mai 2014 veröffentlichen. Von diesem Termin hängt ab, ob die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse ihre Untersuchungen bereits 2015 oder erst 2016 umstellen kann.

 

Agma-Geschäftsführer Olaf Lassalle erklärt:

„Die Agma will der werbungtreibenden Wirtschaft und den Agenturen die verbesserte Datenbasis so schnell wie möglich zugänglich machen, da nur so die Bevölkerungs- und somit die Nutzerzahlen bestmöglich abgebildet werden.“

 

Nach den neuen Zensus-Zahlen leben in Deutschland 1,5 Millionen weniger Menschen als bislang angenommen. Vor allem die Anzahl ausländischer Mitbürger fällt demnach deutlich geringer aus. Sie ist um 1,1 Millionen niedriger als bisher angenommen – ein Minus von 14,9 Prozent.

 

Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. ist ein Zusammenschluss von rund 240 Unternehmen der Werbe- und Medienwirtschaft mit dem Ziel der Erforschung der Massenkommunikation. (aoe)




Kommentare zu diesem Beitrag

Keine Kommentare

Diesen Beitrag kommentieren