05.12.2011 | Print 64
Masseunzulänglichkeit ist angezeigt
Am 1. Dezember wurde das Insolvenzverfahren über die zahlungsunfähige Print 64 GmbH eröffnet. Die Gläubiger haben indes schlechte Karten, noch an ihr Geld zu kommen.
(dmnet) Das Amtsgericht Norderstedt hat am 1. Dezember das Insolvenzverfahren über Print 64 in Norderstedt eröffnet. Die Druckerei wird vertreten durch ihren Geschäftsführer David-Aaron Cuenca y Gehlen.
Zudem hat Insolvenzverwalter Justus von Buchwaldt kurz darauf bei Gericht angezeigt, dass Masseunzulänglichkeit vorliegt. Reicht die Insolvenzmasse zur Erfüllung fälliger Masseverbindlichkeiten (unter anderem für die Kosten des Insolvenzverfahrens) nicht aus, tritt die so genannte "Insolvenz in der Insolvenz" ein, und die nachrangigen Gläubiger gehen voraussichtlich leer aus. Der Termin zur ersten Gläubigersammlung wurde beim Amtsgericht Norderstedt für den 2. März 2012 veranschlagt.
Print 64 hatte Ende September den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Für die Druckerei ist es bereits die dritte Insolvenz innerhalb von gut zwei Jahren. (ila)





Abschließen und den Schlüssel vor Helgoland versenken!
Allen noch alt eingesessenen Mitarbeitern wünsche ich die notwendige Kraft um in ein neues Leben ohne Print64 zu starten.