11.10.2011 | Print 64
Investoren gesucht
Der Insolvenzverwalter sieht gute Chancen für die Fortführung der insolventen Druckerei in Norderstedt. Während der Geschäftsbetrieb weiterläuft und die Beschäftigten Insolvenzgeld erhalten, hat die Suche nach Investoren begonnen.
(dmnet) "Der Geschäftsbetrieb des gut ausgelasteten Unternehmens läuft uneingeschränkt weiter", das teilt die Insolvenzverwalterkanzlei BBL mit. "Alle 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind hoch motiviert und unterstützen das Unternehmen hundertprozentig", so der vorläufige Insolvenzverwalter Justus von Buchwaldt. Als erste Maßnahme wurde bereits die Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes sichergestellt.
Justus von Buchwaldt sieht gute Chancen, das Unternehmen zunächst weiterzuführen und am Markt neu zu positionieren. Hierfür suchen er und sein Team jetzt einen Investor. "Das Unternehmen genießt einen ausgezeichneten Ruf, hat für seine Produktionsleistungen bereits viele Branchen-Preise erhalten und verfügt über einen hochmodernen Maschinenpark", so von Buchwaldt. Mit einem der wichtigsten Kunden habe man eine Vereinbarung über die weitere Zusammenarbeit getroffen. (ila)





Maschinen abbauen, verkaufen nach ganz weit weg und vielleicht bleibt dann einem anderen Drucker, der bisher unter der Preispolitik von Print64 gelitten hat, der weg in die Pleite erspart.
musste, nach jeder neuen Übernahme mussten die Mitarbeiter und Lieferanten Zugeständnisse machen. Wenn man dann noch schreibt das man mit einer der Wichtigsten Kunden eine Vereinbarung getroffen hat, muss ich mich fragen ob es hier wieder nur über den Preis geht und über kurz oder lang man wieder in die Insolvenz gerät.
Hat hier nur ein Insolvenzverwalter Interesse sein ja nicht ganz kleines Salär zu verdienen. Sieht ja fast schon nach einem Dauerauftrag für den Insolvenzverwalter aus.
Sollte dieser einigermaßen Verstand haben, müsste ihm doch klar sein, dass mit Aufrechterhaltung eines so offensichtlich nicht wirtschaftlich operierenden Unternehmens weitere Druckereien in Nöte gebracht werden. 3 Monate keine Löhne und Gehälter zahlen zu müssen, heisst doch nichts anderes als mit Dumpingpreisen zu versuchen, alte Kunden zu halten und neue zu generieren.
Aber ein Schelm wer dabei Böses denkt. Ist ja eigentlich nur im Sinne des Insolvenzverwalters - sollte man meinen. Einen retten und gleich mehrere Abwicklungsaufträge als Folgeauftrag. Abschließend kann man dazu nur sagen: Gott sei Dank liegt diese Druckerei nicht noch in einer Wirtschaftsförderungszone, dann würden wahrscheinlich auch noch Neuinvestitionen mit EU-Fördergeldern (also unsere Steuern) gemacht.
Kleiner Tip noch an den Insolvenzverwalter: Druckplatten und Papier in China kaufen (so wie man hört, dass das ja wohl mehrere große Onlinedrucker machen sollen), dann folgen da bestimmt noch Aufträge aus der Papier- und der Druckplattenindustrie.
Ich glaub ich sollte mal auf Insolvenzverwalter umschulen,
da wird man wohl in Zukunft in der Druckbranche noch richtig Geld verdienen können.
wollen Sie sich mit dem neuen Eigentümer das mächste 4. Mandat sichern?
Wer hat den Lohn für 9 Monate bezahlt?
WIR!!!!
Die Unternehmer die einen guten Job machen und das Ausfallgeld bezahlen!
WIR müssen uns aus dem Markt die kaputten Preise gefallen lassen, die ohne Lohnkosten kalkuliert werden.
Ein Tipp um zu sehen wie toll der Laden ist: 10 Ausgangsrechnungen an einige Drucker schicken um Vergleichsangebote zu bekommen. Dann sollte schnell klar sein, dass nur eine komplette Maschinenverwertung einen Sinn ergibt.
Dann muss zwar auf ein Mandat verzichtet werden….. ….aber es sollte sich dasselbe Gefühl ergeben was wir haben wenn ein Auftrag in so einen Laden geht.
Nur schade für die restlichen Mitarbeiter.
Aber von seriöser hanseatischer Kaufmanntradition redet sowieso kein Mensch mehr.