15.02.2011 | bvdm, Intergraf
Warnung vor elektronischer Rechnung
Die Europäische Kommission will im Zuge ihrer "Digital Agenda" elektronische Rechnungen europaweit zum Standard machen. Die europäischen Druck-, Papier- und Postverbände laufen dagegen Sturm und warnen vor den Folgen.
(dmnet) Die "Digital Agenda" gehört zu den Prestigeprojekten der Europäischen Kommission. Aufgeteilt in 101 Einzelschritte von der Vereinfachung der Lizenzierung von Online-Inhalten bis hin zum europaweiten Handy-Roaming soll sie zum einen die Digitalisierung in der EU fördern, zum anderen aber auch zum weiteren Zusammenwachsen des Binnenmarktes beitragen.
Angriff auf wichtige Geschäftsfelder
Für die Druckindustrie (und auch für Postunternehmen) kann dieser Aktionsplan, so er erfolgreich umgesetzt wird, allerdings den Verlust wichtiger Geschäftsfelder bedeuten, denn er fordert die Ablösung der guten alten Papierrechnung durch E-Invoicing, elektronische Rechnungsstellung also. Das wäre nicht nur für Akzidenzdrucker ein schwerer Schlag, denen ein Großteil des Geschäfts mit Geschäftsausstattungen wegbricht, sondern auch für Mailingdienstleister.
Die europäischen Spitzenverbände der betroffenen Branchen, unter ihnen Intergraf, Printcity und Printpower für die Druckindustrie, versuchen nun zu retten, was noch zu retten ist. In einem offenen Brief weisen sie nicht nur auf die Konsequenzen für die eigenen Unternehmen hin, sondern warnen auch vor den Kosten für die gesamte Wirtschaft und den Folgen für die Umwelt. Auch der deutsche bvdm, selber Intergraf-Mitglied, schließt sich den Argumenten an.





Vorwärts! - Zurück jetzt!!
W2P - Rechnung auf Papier + Bote zu Fuß + Bote retour mit dem Geld - Jahre später -die Druckerei ist tot!!
Das alle am Printprozess Beteiligte immer alles abbremsen wollen was ihre Branche Umsatz kosten kann ist verständlich, aber nicht seriös und zukunftsweisend.
Auf die Dauer gar nichts!