10.02.2011 | Schlott Gruppe
Insolvenzverwalter macht Hoffnung
Gut drei Wochen nach der Insolvenzanmeldung gibt es ermutigende Signale vom vorläufigen Insolvenzverwalter Siegfried Beck. Demnach haben sich bereits zahlreiche Kaufinteressenten gemeldet, die nun ihre Angebote einreichen sollen.

Der vorläufige Insolvenzverwalter Siegfried Beck hat bereits eine Reihe von Investoren für die insolvente Schlott-Gruppe zur Auswahl.
(dmnet) Nur 23 Tage nach dem Insolvenzantrag kommen von der Schlott-Gruppe optimistische Signale. So ist es dem Unternehmen offenbar gelungen, einen Großteil seiner Kunden bei der Stange zu halten und die Produktion läuft weit gehend reibungslos. Schlott soll sich auch ganz regulär an den Ausschreibungen für die Herbst-Winter-Kataloge beteiligen.
Unterdessen hat der vorläufige Insolvenzverwalter Siegfried Beck den Verkaufsprozess gestartet. "Ziel ist ein zügiger Verkauf, um die Schlott-Unternehmen schnell in eine erfolgreiche Zukunft zu führen", erklärte Beck heute in Nürnberg. "Doch sind wir durch den Massekredit nicht in Hetze; wir haben Zeit, die Investoren und ihre Angebote in Ruhe zu prüfen."
Mehrere Interessenten
Die Chancen, dass sich ein Käufer für die insolvente Firmengruppe findet, stehen im Augenblick nicht schlecht. Nicht zuletzt, weil sie durch die Insolvenz ihre Schuldenlast los ist. Seit Insolvenzanmeldung hat sich bereits eine größere Zahl von Interessenten gemeldet, darunter sowohl strategische Investoren als auch Finanzinvestoren.
Nach der Abgabe indikativer Kaufpreisangebote wird den interessantesten Bietern eine intensive Prüfung des Unternehmens ermöglicht ("Due Diligence"). Dabei erhalten die Vertreter der potenziellen Käufer Zugang zu einem "Datenraum" mit vollständigen Informationen zur Schlott Gruppe. Im Anschluss an die Due Diligence werden die Angebote konkretisiert. Anschließend beginnen die eigentlichen Kaufverhandlungen.




Das Insolvenzausfalgeld wird wieder für gesunde Betriebe erhöht, die Zulieferer werden die Preise bei den Kleinen erhöhen damit die Verluste bei den Großen minimiert werden, die Beschäftigten dort dürfen ihren Gürtel um 3 Löcher enger schnallen damit sie dort weiter ihren Arbeitsplatz behalten dürfen. Ja es wird wieder alles Gut?