19.01.2011 | Schlott AG
Insolvenzverwalter versucht die Rettung
Das Amtsgericht Nürnberg hat den Nürnberger Rechtsanwalt Siegfried Beck zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Der sieht Hoffnung für eine Fortführung des Betriebs.
(dmnet) Ein ausgesprochen erfahrener Mann kümmert sich nun um die Zukunft der Schlott AG und ihrer Töchter: Das Amtsgericht Nürnberg hat Siegfried Beck zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Der 64-jährige ist Vorsitzender des Verbands der Insolvenzverwalter Deutschland (VID) und betreut seit 1986 Insolvenzen, darunter auch spektakuläre Fälle wie Grundig oder Photo Porst.
Insolvenzverwalter und Vorstand beabsichtigen, die Schlott Gruppe über einen Insolvenzplan oder über den Verkauf an einen Investor zu sanieren. Bekundetes Ziel ist der Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze. "Die Schlott Gruppe hat eine gute Marktstellung und ist im Grunde wettbewerbsfähig", betonte der vorläufige Insolvenzverwalter heute in Nürnberg. "Das jetzt eingeleitete Insolvenzverfahren bietet deshalb eine Chance für eine nachhaltige Neuaufstellung der Unternehmensgruppe." Derzeit analysieren Beck und sein Team die Lage in den einzelnen Unternehmen.
Insolvenzverwalter und Vorstand haben derweil Kontakt zu den wichtigsten Kunden und Lieferanten aufgenommen, um die Fortführung des Geschäftsbetriebs sicher zu stellen. Zudem will Beck die Mitarbeiter über die Lage und die weiteren Schritte informieren.





Und der hart arbeitende Rest darf dann per Steuererklärung und Insolvenzausfallegeldumlage die Zeche bezahlen.
Arbeitsamt zahlt Gehälter, die Preise fallen für mehrere Monate auf Tiefstpunkt.
Mitarbieterwerden aussortiert. Die Kreditversicherer tragen die Lasten. Nach einem Jahr ist Schlott entschuldet und die Druckkapazitäten stehen weiterhin auf dem Markt!
Tendenz Preise fallen!