03.09.2010 | Günther Plaut Offsetdruckerei
Geldmangel im Hamburger Norden
Die vollstufige Hamburger Druckerei hatte am 12. Juli Insolvenz anmelden müssen. Nun hat das Amtsgericht Hamburg das Insolvenzverfahren förmlich eingeleitet.
(dmnet) Gut sieben Wochen nachdem das Hamburger Unternehmen Günther Plaut Offsetdruckerei GmbH am 12. Juli Insolvenz beantragen musste, hat das Amtsgericht Hamburg am 1. September das Insolvenzverfahren wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung nun förmlich eröffnet. Zugleich wurde der vorläufige Insolvenzverwalter Thilo Streck (Hamburg) bestätigt und wird die Insolvenz weiter betreuen.
Zu den Zukunftsaussichten wollte Geschäftsführerin Andrea Block gegenüber Druck&Medien zum gegenwärtigen Zeitpunkt nichts verraten, da derzeit noch Verhandlungen laufen. Block steht seit November 2007 an der Spitze der Offsetdruckerei, die vor einem Jahr mit der Druckerei Karl Vonthien GmbH verschmolzen wurde, deren Geschäftsführerin Andrea Block ebenfalls gewesen war.
Die Günther Plaut Offsetdruckerei GmbH ist ein eher kleiner Betrieb, bietet aber von Vorstufenleistungen über klassischen Offsetdruck bis hin zu verschiedenen Veredelungen und Nachbearbeitungen eine große Palette Leistungen an.
Das endgültige Schicksal des Unternehmens wird sich auf einer für den 23. November angesetzten Gläubigerversammlung klären.




