12.08.2010   |   RLC Packaging

Nur noch mit migrationsarmen Farben

In ihrem Berliner Werk Colorpack, in dem vorwiegend Verpackungen für die Lebensmittelindustrie hergestellt werden, hat die RLC Packaging Group die Faltschachtelproduktion vollständig auf migrationsarme und mineralölfreie Farben und Lacke umgestellt.

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Seit August sind alle Systeme im Colorpack-Werk frei von Rückständen der zuvor genutzten Farben.

(dmnet) Bei Colorpack, einem der größten Produktionsstätten für Faltschachteln im Food-Sektor in Deutschland, sind seit Anfang August alle Systeme im Werk frei von Rückständen der zuvor genutzten Farben. "Da wir uns in Zukunft noch stärker auf die Produktion von Lebensmittelverpackungen konzentrieren werden, war die Umstellung für uns eine logische Konsequenz. Außerdem ist Migration mittlerweile ein Kernthema für unsere Kunden", so Stephan Bestehorn, Geschäftsführer bei RLC Packaging.

Der Einführung der neuen Farben und Lacke gingen laut Unternehmensangaben umfassende Testreihen voraus. Dabei standen Parameter wie die Farbtrocknung, Reaktionen im Druckprozess, der optische Gesamteindruck und Produktionsleistungen auf dem Prüfstand. Das Farbmanagement an den Druckmaschinen wurde entsprechend angepasst, rund 700 Farbrezepturen neu gemischt.

Zusätzlich zur Farbumstellung will die RLC Packaging das Colorpack-Werk bis Ende dieses Jahres gemäß HACCP (Hazard Analysis and Critical Control Points) zertifizieren lassen. Bereits jetzt produziere der Standort nach entsprechenden Standards, die die Sicherheit der verarbeiteten Lebensmittel gewährleisten sollen. Colorpack hat zudem die PSO-Zertifizierung absolviert. (ila)




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