29.06.2010   |   Kärntner Druckerei

Sanierungsverfahren soll den Betrieb retten

Die Kärntner Druckerei ist mit rund neun Millionen Euro überschuldet. Jetzt strebe man ein "Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung an", schreibt die österreichische "Kleine Zeitung".

Außenansicht

Wie geht es in Klagenfurt weiter?

(dmnet) Haupteigentümer der Druckerei ist die Kärntner SPÖ. 50 der 120 Beschäftigten seien bereits zur Kündigung angemeldet worden, berichtet die "Kleine Zeitung" weiter. Als Grund wird unter anderem der krisenbedingte Umsatzeinbruch genannt.

Der Klagenfurter Rechtsanwalt Gerhard Brandl soll dabei helfen, das Unternehmen zu sanieren - mit Hilfe eines neuen Investors. Zwei Firmen wollen in die Druckerei investieren und dazu bis zu zehn Millionen Euro in die Hand nehmen. Der Rechtsanwalt ist daher zuversichtlich, was die Zukunft der Klagenfurter Druckerei betrifft. 60 bis 80 Arbeitsplätze sollen gesichert werden.

Ende vergangenen Jahres hatte die Druckerei angekündigt, groß zu investieren. Der Spatenstich für ein neues Produktionsgebäude war im Dezember 2009 erfolgt. Vier Millionen Euro sollten dort investiert werden. (kü)




Kommentare zu diesem Beitrag

Keine Kommentare

Diesen Beitrag kommentieren