24.02.2010 | VDMA
Rückblick auf ein katastrophales Jahr
Einen Umsatzrückgang wie nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik mussten die Druck- und Papiermaschinenbauer 2009 hinnehmen, davon berichtete der Vorstand des Fachverbands Druck- und Papiertechnik im (VDMA) bei seiner Jahrespressekonfernz in Berlin.
(dmnet) Dass 2009 kein gutes Jahr für Hersteller von Druck-, Weiterverarbeitungs- und Papiermaschinen war, ist keine Überraschung. "Eine sehr negative Entwicklung" sahen die Vorstandsmitglieder des Fachverbands Druck- und Papiertechnik im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) als Ergebnis bei Auftragseingang und Umsatz im Jahr 2009 in ihrer Branche. In Berlin standen der Fachverbandsvorsitzende Kai Büntemeyer, Vorstandsmitglied Erich Kollmar und Geschäftsführer Markus Heering am 23. Februar bei ihrer jährlichen Jahrespressekonfernz der Presse Rede und Antwort.
Ein Wert aus dem umfangreichen Zahlenmaterial, das der Fachverband bei dieser Gelegenheit vorstellte, veranschaulicht vielleicht am besten das Desaster: 3,7 Milliarden Euro betrug der Wert der geamten deutschen Produktion von Druckereimaschinen 2009. Zwei Jahre zuvor hatte allein Heidelberger Druckmaschienn einen Wert von 3,8 Milliarden Euro produziert. Auch die anderen Werte belegen den prozentual tiefsten Einruch der Branche seit dem Zweiten Weltkrieg.
Hoffnung China, Hoffnung Umwelt
Dennoch, neben verheerenden Zahlen für die georderten und gebauten Maschinen hatte der Fachverband auch einige hoffnungsvolle Punkte in seiner Analyse, wie die unverminderte Nachfrage aus China. Zudem soll sich der Einbruch nach den bisherigen Prognosen 2010 nicht mehr vertiefen; einen rasanten Aufschwung wird es in diesem Jahr allerdings auch nicht geben. Die Zeichen stehen eher auf Stagnation.
Zukünftiges Wachstum sollen den deutschen Herstellern hochwertige und energieeffizientere Maschinen bringen, die nicht nur umweltgerecht produzieren, sondern auch die Stromkosten senken.




