07.01.2010   |   Wer druckt eigentlich ...

… den Twitter-Kalender?

Wie sich Offsetdruck und Twitter geschickt verbinden lassen, zeigte eine Internetdruckerei.

Twitter-Poster

Clevere Marketingidee: Der Twitterkalender

(dmnet) Zuletzt erregte die wirre Werbung von "Welt kompakt" mit der Aussage Aufmerksamkeit, die Zeitung sei anders, da tatsächlich gedruckt. Auch 2010 wird die Abwanderung medialer Inhalte ins Internet zu beklagen sein.

Erfrischend unverdrossen kommt da die Druckerei.de daher: Auf seinem Blog kündigte der Berliner Druckbetrieb die Verlosung von Wandkalendern "in stilistischer Anlehnung an den Microblogging-Dienst Twitter" an. Teilnahmebedingung: die Verbreitung ebendieser Nachricht auf Twitter oder anderen Blogs. Mit der Resonanz von 1.600 Teilnehmern war Geschäftsführer Daniel Schulz so zufrieden, dass alle Netzbotschafter einen Kalender bekamen.

Drucktechnisch verdient das einseitig vierfarbig bedruckte Blatt im Format B1 mit Goldlack kaum Erwähnung, die einfallsreiche Marketing-Aktion sehr wohl.




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