08.02.2010 | Cewe Color
Ausgezeichnet als bester Innovator 2010
Die "Wirtschaftswoche" und die Unternehmensberatung A.T.Kearney haben die Cewe Color Holding AG mit dem Titel "Best Innovator" ausgezeichnet. Ein weiterer Gewinner war der skandinavische Konzern UPM. Die Preisverleihung fand am Donnerstagabend im Bundeswirtschaftsministerium in Berlin statt.
(dmnet) Neben dem Henkel-Konzern erhielt am 4. Februar auch der Dienstleister Cewe Color die Auszeichnung "Best Innovator 2010". Die Zeitschrift "Wirtschaftswoche" und die Unternehmensberatung A.T.Kearney würdigen damit den Wandel des Analog-Foto-Großlabors zum wichtigsten Digitalfoto-Dienstleister in Deutschland.
Im zuvor am härtesten umkämpften deutschen Markt hat das Unternehmen seinen Marktanteil im industriellen Fotofinishing seit 2002 von 25 Prozent auf mittlerweile 50 Prozent verdoppelt. Während Cewe Color 2002 gerade einmal 36 Millionen Digitalfotos produzierte, waren es 2009 über zwei Milliarden Digitalfotos.
Ein besonderes Erfolgsprodukt ist das Cewe Fotobuch: Cewe Color steigerte den Absatz von 70.000 im Geschäftsjahr 2005 auf über 3,6 Millionen im Geschäftsjahr 2009. Die Entwicklung einer benutzerfreundlichen Software, die Einführung einer Marke sowie der intensive Einsatz des Internetvertriebs waren dabei erfolgsentscheidend.
Erfolg durch frühzeitigen Einstieg
Dabei zahlte sich für das Unternehmen aber auch aus, dass man sehr frühzeitig, schon 1994, angefangen hatte in die Digitalfotografie zu investieren. Allein seit 2002 hat Cewe Color 250 Millionen Euro in neue Technologien investiert - unter anderem in über 50 moderne Digitaldruckmaschinen, industrielle Buchbinde-Produktionsstrassen und 25.000 Orderterminals für den stationären Handel.
Heute sichern 120 Softwareentwickler den Entwicklungsvorsprung der Cewe Fotobuch- und Bestell-Software, die Cewe Color über die Handelspartner den Endverbrauchern zur Verfügung stellt.
Ein weiterer Gewinner war der skandinavische Konzern UPM. Zu den größten Stärken des Unternehmens gehöre die Bereitschaft zum innovativen Denken und zu permanenter Veränderung, erklärte die Jury in ihrer Begründung.
"Einer unserer wichtigsten Innovationshebel, den wir 'Total Lifecycle Approach' nennen, ist der ganzheitliche Ansatz vom Rohstoff über die Verwertung bis hin zur Wiederverwertung", so UPM-Vorstandsmitglied Hartmut Wurster. "Mit UPM ProFi ist es uns gelungen, Produktionsreste aus der Etikettenherstellung, die früher auf Deponien entsorgt oder verbrannt wurden, in einen vielseitig einsetzbaren Werkstoff zu verwandeln." (dsc)




