28.01.2010   |   Friedrich Freund

Status quo im Großformat

Von Imke Laurinat

Im Juni 2008 ging der Verpackungshersteller aus Georgsmarienhütte mit der weltweit ersten Installation einer Speedmaster XL 145 in den Feldtestbetrieb. Gemeinsam mit Heidelberger Druck informierte Freund jetzt über die Produktion mit der Großformatmaschine.

Karl-Heinz Freund

Für Karl-Heinz Freund ist das Großformat strategisch von großer Bedeutung.

(dmnet) An ihrem Standort in Georgsmarienhütte fertigt die 1908 in Osnabrück gegründete Friedrich Freund GmbH seit mehr als 40 Jahren Faltschachteln und Kartonverpackungen. 16.000 Tonnen Vollpappe wurden allein im letzten Jahr für die überwiegend aus dem Lebensmittelbereich kommenden Kunden bedruckt, gestanzt, gefaltet und geklebt. Gedruckt wurde bis vor kurzem auf zwei Maschinen im 3B-Format – einer Manroland 906 und einer Heidelberg Speedmaster CD 102.



Speedmaster XL 145 bei Friedrich Freund

Friedrich Freund 02
Friedrich Freund 18
Friedrich Freund 12



Vor 18 Monaten wagte das Unternehmen als Erstanwender der noch jungen Baureihe Speedmaster XL 145 den Einstieg in die Formatklasse 6. Die fast 30 Meter lange Konfiguration mit sechs Druckwerken und einem Lackwerk verfügt über eine verlängerte Auslage und eine Stapellogistik mit Aufgabestation, Drehförderer und Stapelausleger. Die Stapelhöhe auf den Paletten kann bis zu 2,10 Meter betragen, dafür wurde die Maschine im Drucksaal kurzerhand 60 Zentimeter höher gestellt. Die mit dem Farbmessgerät Axis Control ausgestattete Offsetmaschine bedruckt Karton in Bogenformaten bis zu 1.060 x 1.450 Millimeter.

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