01.01.2010   |   Flyeralarm

Online-Druckerei lässt Anzeigen gestalten

Die Würzburger Druckerei Flyeralarm schreibt den "Design Award" aus: Die Teilnehmer sollen eine Anzeige für den Betrieb gestalten. Die Einsendefrist wurde nun auf den 31. Januar dieses Jahres verlängert.

Abbildung des Preises

Um diesen Preis geht es

(dmnet) Die Teilnehmer müssen eine Imageanzeige für die Druckerei gestalten, um am Wettbewerb teilzunehmen. Derzeit seien rund 800 Beiträge eingegangen, sagt der Geschäftsführer Thorsten Fischer. Er will die Siegeranzeige gleich für sein Unternehmen einsetzen.

Es gibt drei Hauptpreise und in jeder Kategorie einen Sonderpreis von 250 Euro. Die Preise werden am 12. März 2010 in Würzburg verliehen. Der Sieger erhält 5.000 Euro, die Plätze zwei und drei sind mit 3.000 und 2.000 Euro dotiert. Im Internet stehen die Entwürfe. Nutzer können sie bewerten und kommentieren.

Flyeralarm war dieses Jahr vor allem aufgrund einer Strafanzeige gegen die Geschäftsführer in die Schlagzeilen geraten. Sie sollen die Betriebsratswahl behindert haben. (kü)




Kommentare zu diesem Beitrag

Reinhard Berlin , 01.01.2010:
Und wer geglaubt hätte, die alten Bauernfängertricks der Branche wären langsam ausgestorben, wird hier wieder einmal des Besseren belehrt. Man schaue nur auf die Teilnahmebedingungen und erkennt schnell, woher der Wind weht. "15. Im Falle einer Platzierung (1.-3. Platz) räumt der Gewinner räumlich und zeitlich unbeschränkt der flyeralarm GmbH das ausschließliche Nutzungsrecht an dem Entwurf ein. Hierzu gehört insbesondere: das Vervielfältigungsrecht, das Verbreitungsrecht und das Recht Bearbeitungen und Umgestaltungen vorzunehmen."

So macht sich eine Druckerei bestimmt keine Freunde unter den größten potenziellen Kunden, den Werbeagenturen. Wer zudem seine "Werbung" in dieser Form nur auf bestimmte Anzeigenmotive reduziert, hat sowieson nichts verstanden. Das zum Trost für alle Agenturen und Kreativen, die von ihrer Arbeit leben müssen.

Saim Alkan , 05.01.2010:
Statt zu meckern: Einfach nicht mitmachen. Selber schuld.

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