09.12.2009   |   Repro 68

Der Betrieb geht weiter

Die Repro 68 Medienfabrik GmbH, ein Unternehmen der Stark Gruppe aus Bremen, übernimmt ab heute den Geschäftsbetrieb der insolventen Repro 68 Lithographie GmbH.

Repro 68

Vorerst gerettet: Repro 68

(dmnet) Im Wege der übertragenen Sanierung hat die Repro 68 Medienfabrik GmbH, ein Unternehmen der Stark Gruppe aus Bremen zum 9. Dezember 2009 den Geschäftsbetrieb der insolventen Repro 68 Lithographie GmbH übernommen. Der neue Eigentümer verspricht, die Arbeitsplätze zu erhalten.

Die Geschäftsführer der Repro 68 Medienfabrik, Jutta Herwig, Thomas Amann und Axel J. Mangelsdorf, ließen sich dazu mit den Worten zitieren: "Wir glauben fest an eine gute Marktposition der Bereiche Prepress mit Postproduktion, Reinzeichnung und Color Management; Media Solutions mit Web-to-Print, Datenbanken, Workflows und Projektmanagement sowie Packaging mit Datenaufbau, CGI, Dummys, und Produktionsmanagement."

Neue Standbeine werden zusätzlich die Satzdienstleistung und das Datenmanagement für Verlags- und Industriekunden. Ziel ist, dass die Repro 68 Medienfabrik langfristig wachsen und die Marktpositionen stärker ausbauen soll. Der Außendienst wird sich verstärkt um die Ausweitung der Neukundengeschäfte kümmern. (dsc)




Kommentare zu diesem Beitrag

Tonili , 10.12.2009:
...allen Mitarbeitern viel Glück und einen guten Neustart. Hoffentl. haben alle aus d. Vergangenheit gelernt. Denn: wer hoch zu Ross reitet, ...

Martin Lind , 11.12.2009:
ich wünsche viel Erfolg, aber was ist mit Print64?

inhouse , 16.12.2009:
Alle Arbeitsplätze bleiben erhalten Lächerlich!!!!!!
Es mußten diverse Leute gehen sonst wäre die Stark -gruppe nicht eingestiegen

Daniel Schilling, Druck&Medien , 17.12.2009:
Lieber "inhouse",
wir haben jetzt noch mal bei der Geschäftsführung von Repro 68 nachgefragt und die Aussage war klar: Niemand musste gehen.
Wo haben Sie die Auskunft denn her, dass da Leute gehen mussten?

Jan Bahlke, 18.12.2009 , 18.12.2009:
...schön, dass eine Lösung gefunden wurde. Da kann ich nur viel Erfolg wünschen!

Kunde0815 , 26.12.2009:
... und Print-64? Noch immer keine Entscheidung??? Das kann doch nicht sein! Bei solch einem Unternehmen müssen die Investoren doch Schlange stehen...

alter-repro-fan , 04.01.2010:
Ich freue mich riesig für alle verbliebenen Mitarbeiter, die nicht gefeuert, rausgeekelt, oder aus Existenzängsten freiwillig gegangen sind. Und hoffe inständig, dass die neue Geschäftsführung über ausreichende Menschenkenntnisse und Fachkompetenz verfügt, um sich nicht von den „sogenannten Führungskräften“ einlullen zu lassen.
Ich wünsche euch viel Glück!

ehemaliger Mitarbeiter , 09.01.2010:
Liebe Redaktion, natürlich wird keinem gekündigt, das läuft subtiler ab. Und wenn man über die neuen Inhaber STARK Gruppe recherchiert stellt man fest, dass die keine Ahnung haben. Sich auf Verlage als potentielle Neukunden zu stürzen ist lächerlich. Das haben vor 8 Jahren schon ganz andere probiert und sind damit baden gegangen. Bsp: Buchsatz pro 1000 Anschl = 1,50 Euro. Das kann Repro gar nicht zu diesem Preis. Und in Litauen bekomme ich das für 1/3 des Preises in bester Qualität. Der alte GF Wolfgang Klaßen war immer sehr sozial und "einer von uns". Aber nach und nach gehörte Repro doch letztlich den Banken.

ehemaliger Mitarbeiter , 09.01.2010:
...was ich vergessen habe zu erwähnen: Über *sehr* viele Jahre haben alte Mitarbeiter, die den Sprung in die digitale Produktionsweise trotz Schulungen usw. nicht wirklich vollzogen haben (also wirklich schlechte Qualität ablieferten), weiterhin hohe Gehälter bekommen. Repro hatte gut bezahlt, viele Mitarbeiter haben über Jahre richtig gut (m.E. zuviel) Knete gemacht. Und nu ist das vorbei. Der Abstieg Repros hat sich in den letzten 5-8 Jahren immer weiter fortgesetzt. Ineffektive Orga von Arbeitsabläufen, arrogante ITler, inkompetente Abteilungsleiterinnen (-innen wohlgemerkt) in der Produktion und wenig Menschlichkeit. Kein Wunder, dass es nicht mehr gelaufen ist. Und nun suchen die neuen Inhaber Verstärkung im Satzbereich :-)

ehemaliger Mitarbeiter , 17.01.2010:
Zu Print64 gibt es nur eins zu sagen der Fisch fängt immer am Kopf an zu stinken. Die Mitarbeiter haben alles getan Geld sich kurzen lassen alles um die Firma Print64 zu retten und was macht die Geschäftsleiterung kauft sich neue Frimenwagen kosten ja kein Geld waren die Worte von D.B. fliegen nach Japan um sich ne Druckmaschine anzuschauen obwohl klar war das sie ne 10 Farben von Heidelberg kaufen

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