07.12.2009   |   Druckhaus Berlin-Mitte

Zwei unter einem Dach

Von Daniel Schilling

Am Freitag weihte die Berliner Druckerei ihren Außenstandort in Wustermark mit einer neuen KBA Rapida 162 ein. Der Hauptkunde sitzt unter demselben Dach. (Mit Bildergalerie)

Andrucken Druckhaus Berlin-Mitte Wustermark

Der entscheidende Augenblick: Prokurist Ronald Krögler startet die Maschine

(dmnet) Nur etwa 15 Meter liegen zwischen der Auslage der neuen Rapida 162 des Druckhaus  Berlin-Mitte und der Kaschieranlage des Hauptkunden Panther Display. Beide Unternehmen hatten bereits am alten Standort Großbeeren im Süden von Berlin eng zusammen gearbeitet. Das Druckhaus produziert auch heute noch dort. Da lag es nahe, die Kooperation auch am neuen Standort in Wustermark westlich von Berlin fortzuführen.

Dazu investierte das Druckhaus Berlin-Mitte in eine neue KBA Rapida 162, die ihren Platz in einem angemieteten Teil der Panter-Display-Halle fand. Im Großformat bedruckt das Druckhaus Bögen und schneidet sie gegebenenfalls zu, die dann nebenan von Panter Display auf Pappe aufkaschiert und zu Aufstellern weiterverarbeitet werden. Eine Besonderheit ist, dass häufig auch sehr kurzfristig disponiert werden muss, da Panter Display seinen Kunden auf Wunsch sehr knappe Lieferzeiten zusagt.



Druckhaus Berlin-Mitte in Wustermark

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DBM Wustermark 09



Der Produktionsstress lag allerdings noch fern, als sich am 4. Dezember rund 40 Kunden, Partner und Mitarbeiter zur zünftigen Einweihung der Maschine einfanden. Auch vom Hersteller KBA war eine große Delegation aus Radebeul angereist, um beim Anlaufen der Maschine dabei zu sein. Es war auch ein besonderer Anlass: Die Maschine trägt das Typenschild "Rapida 1000", da sie nach offizieller Zählung die 1000. in der Reihe der Großformat-Maschinen ist.

Druckhaus-Vertriebschef Martin Lind begrüßte die Gäste und erzählte über die Hintergründe der Einweihung. Dann schritt Druckhaus-Chef Ronald Krögler zur Taufe der Maschine, die den Namen seiner Tochter Katharina trägt. Mit einem Druck auf den Knopf startete er dann die Produktion. Erstes Produkt war eine Weltkarte. Es folgte ein Tannenbaum zum Aufstellen auf dünner Pappe.




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