11.08.2009   |   Druckerei Vetters

Trotz Krise auf Wachstumskurs

Von Horst-Dieter Branser

Über 400 Gäste kamen nach Radeburg bei Dresden, als die Druckerei Vetters ihre neue 16-Seiten-Rollenoffset-Anlage von Manroland in Betrieb nahm. Prominentester Gast war der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich. (Mit Bildergalerie)

Die Druckerei Vetters in Radeburg

Die Druckerei Vetters in Radeburg

(dmnet) Vor nahezu zwei Jahren ging Vetters mit einer neuen Polyman in den Rollenoffsetmarkt für 16-Seiten-Produkte. Nun wurde mit der feierlichen Inbetriebnahme der neuen Rotoman 55 die Kapazität für 16-Seiten-Produkte mehr als verdoppelt.

An solchen Tagen treffen sich Kunden und potentielle Kunden, Druckerkollegen, Lieferanten und Dienstleister in der Druckerei zu einer Open-House-Veranstaltung – auch das ist langjährige Tradition. Dass ein sächsischer Ministerpräsident höchstpersönlich den Startknopf drückt und die feierliche Inbetriebnahme der Rotoman 55 vornimmt, ist dagegen neu.



Vetters Einweihung

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Stanislaw Tillich ließ es sich denn auch nicht nehmen, die Investitions-Entscheidung des ostdeutschen Druckdienstleisters in seiner Ansprache angemessen zu würdigen. "Unternehmen, die durchgestartet sind, risikobereit und doch bodenständig und mit Augenmaß: Das sind die 'krisenresistenten', auf die man sich langfristig verlassen kann", so Tillich, "keine 'StartUps' mit hoch fliegenden Träumereien, keine New Economy für die schnelle Mark, keine 'Nieten in Nadelstreifen', für deren Spekulationen wie für deren Luxus jetzt der Steuerzahler aufkommt."

Vetters zählt laut Tillich zu den Betrieben, die "die wachsen statt zu wuchern, die Steuern zahlen statt zu fordern, die sukzessive immer mehr Menschen in Arbeit bringen, die Lehrlinge suchen statt ablehnen, die unter uns leben statt in Steueroasen, die ihre Gewinne lieber in ihre Unternehmen vor Ort investieren statt in Luxus und Pomp".

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Kommentare zu diesem Beitrag

Rolf Wieschnewski , 11.08.2009:
Tolles Unternehmen, toller Artikel. Wenn man so was liest wird einem wieder klar, wie wichtig Familienbetriebe für unsere wirtschaft sind.

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