14.07.2009 | Print 64 / Repro 68
Überraschende Doppel-Insolvenz
Am 10. Juli mussten die Eigentümer der Print 64 Daten Druck Verarbeitung GmbH beim Amtsgericht Norderstedt die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragen. Auch der Netzwerkpartner Repro 68 ist insolvent.
(dmnet) Der Druckdienstleister Print 64 musste am vergangenen Freitag (10. Juli) beim Amtsgericht Norderstedt die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragen. Hauptgrund für die Insolvenz war nach Angaben von Geschäftsführer Torsten Tobias Bastian gegenüber Druck&Medien der Rohertragsverfall im ersten Halbjahr 2009.
Obwohl es im gleichen Zeitraum sogar eine leichte Umsatzsteigerung gegeben hatte, blieb laut Bastian zu wenig übrig. Hinzu kamen Probleme mit der Warenkreditversicherung. Das eigentliche operative Ergebnis sei aber gesund.
Zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestimmte das Gericht den Rechtsanwalt Martin Schmidt-John aus Norderstedt. Schmidt-John wird nun versuchen, für Print 64 einen Weg aus der Zahlungsunfähigkeit zu finden.
Noch vor zwei Monaten hatte das Unternehmen stolz als erster Kunde weltweit seine neue Kodak Nexpress S2500 vorgestellt, und die Kodak Roadshow 2009 machte am Gutenbergring 75 Station.
Repro 68 ebenfalls insolvent
Auch der Netzwerkpartner Repro 68 musste am Freitag Insolvenz anmelden. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte das Amtsgericht Hamburg den Hamburger Rechtsanwalt Michael W. Kuleisa.
Nach Informationen von Druck&Medien hatte das Unternehmen bereits seit einiger Zeit Schwierigkeiten. Obwohl die Hilfe mehrerer Berater in Anspruch genommen wurde, konnten die Probleme offenbar nicht dauerhaft gelöst werden.






wenn halt keine substanz da ist...
Schade um diese schöne Firma!
Danke, für 20 TOLLE und auch unvergessliche Jahre!!
Trifft den Nagel auf den Kopf!
Menschenausbeuter.