Trendanalyse November 2009

Ertragssituation weiter schwierig

An der traditionellen Herbstprognose von Apenberg+Partner haben sich diesmal 223 Unternehmen der deutschen Druckindustrie beteiligt. Für das kommende Jahr erwarten 38 Prozent der befragten Betriebe eine weiterhin rückläufige Marktentwicklung. Der Anteil der Befragten, die für 2010 mit einer Ergebnisverschlechterung im eigenen Unternehmen rechnen, liegt mit 36 Prozent etwa auf dem hohen Niveau des Vorjahres von 35 Prozent.

Als Ursache für die anhaltend schwierige Situation sehen 57 Prozent der befragten Unternehmen sinkende Verkaufspreise bei gleichzeitig konstant hohen Lieferantenpreisen. Auf die zu erwartende schwierige Geschäftsentwicklung wollen insbesondere die Zeitungsdruckbetriebe, die 50 Prozent der befragten Unternehmen stellen, mit dem Ausbau ihrer Wertschöpfungskette reagieren. Der größte
Personalabbau im kommenden Jahr wird unterdessen für die Betriebe im Zeitungsdruck (50 Prozent) und im Verpackungsdruck (47 Prozent) erwartet.

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Akzidenz Bogenoffset

42 Prozent der Befragten gaben an, dass sie eine negative Marktentwicklung für 2010 erwarten.Gleichzeitig rechnet ein Viertel der Unternehmen mit einem besseren Ergebnis. Der Anteil der Befragten, die Personal abbauen wollen, ist mit 29 Prozent vergleichsweise niedrig.

Akzidenz Rollenoffset

Bei den Rollenoffsetdruckern erwarten trotz steigender Lieferantenpreise nur 22 Prozent eine negative Ergebnisentwicklung. Immerhin 28 Prozent erhoffen bessere Ergebnisse im Jahr 2010. In diesem Segment wird mit der höchsten Reduzierung der Abnehmerpreise gerechnet (72 Prozent).

Zeitungsdruck

Die Ergebnisentwicklung wird von den Zeitungsdruckbetrieben am positivsten beurteilt. Immerhin 38 Prozent der Befragten erwarten, dass das Jahr 2010 ihnen ein höheres Unternehmensergebnis beschert. Die Hälfte der Unternehmen will seineWertschöpfungskette ausbauen.

Verpackungsdruck

Der Verpackungsdruck rechnet mit den härtesten Einschnitten im nächsten Jahr. 53 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass 2010 mit einem rückläufigen Unternehmensergebnis endet.Gleichzeitig beabsichtigen 47 Prozent der Unternehmen nach eigenem Bekunden, Personal abzubauen.

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