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Trendanalyse Oktober 2009
Weniger Umsatzwachstum
Deutschlands Druckbetriebe haben die Rezession bislang besser verkraftet als andere Branchen. Ihre Umsatzwachstumsraten gegenüber dem Vorjahresmonat sanken weniger stark, vom "Ostereffekt" (Ostern lag dieses Jahr im April, 2008 im März) konnten sie stärker profitieren. Die Exportlastigkeit anderer Branchen wie vor allem der Chemie-Industrie hat die weltweite Rezession dort stärker spürbar gemacht. Das Auslaufen des Basiseffektes, das heißt, die geringeren Produktionswerte im Herbst 2008, als die Finanzkrise auch in der Realwirtschaft zum Tragen kam, wird Ende 2009 nicht mehr so hohe negative Wachstumsraten bringen.
Die Entgelte pro Beschäftigten, also Bruttolohn- und -gehaltsumme einschließlich aller Zulagen (zum Beispiel für Akkord oder Nachtarbeit) und Vergütungen für ausgefallene Arbeitszeit (beispielsweise Urlaubslöhne), sind in der Druckindustrie nicht so hoch wie im gesamten Verarbeitenden Gewerbe. Allerding swird auch nicht soviel Umsatz pro Beschäftigten wie im Verarbeitenden Gewerbe generiert.
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Umsatzwachstumsraten
DieWachstumsraten sind bei der Herstellung von Chemischen- und Metall-Erzeugnissen sowie auch im gesamten Verarbeitenden Gewerbe viel stärker als bei der Herstellung von Druckerzeugnissen eingebrochen,weil diese anderen Wirtschaftsbereiche exportlastiger als die Druckindustrie sind.
Konjunkturindikatoren verschiedener Branchen
Die Konjunkturindikatoren im Durchschnitt der Monate Januar bis Juni 2009 zeigen, dass die Umsätze in der Druckbranche im Vergleich zum Verarbeitenden Gewerbe gesamt eher unterproportional sind, die Chemische Industrie dagegen überproportional Umsatz generiert.
Produktionsindizes verschiedener Branchen
Die Daten zeigen, dass die Druckbranche auch 2009 zur Jahresmitte hin eine "Saure-Gurken-Zeit" erlebt. Im Verarbeitenden Gewerbe dagegen scheinen die schlimmsten Einbrüche bei der Produktion bereits überstanden. In der Chemie und Metallindustrie zeigt sich einmal mehr die Abhängigkeit vom Export.




