Trendanalyse Preisanpassung Oktober 2008
Höhere Preise sind machbar
Die steigenden Kosten für Rohstoffe, Papier, Logistik und Energie belasten weiterhin die Ertragslage der deutschen Druckwirtschaft. In den vergangenen Jahren haben Druckereien ihren Produktivitätsfortschritt komplett an ihre Kunden weitergegeben, „häufig zu Lasten der Erträge“, wie bvdm-Hauptgeschäftsführer Thomas Mayer unlängst feststellte. Eine zügige Anpassung der Preise sei deshalb zwingend geboten und „längst überfällig“.
In einer telefonischen Blitzumfrage wollte Apenberg+ Partner wissen, ob es den Außendienstmitarbeitern der Branchen-Betriebe in der jüngsten Vergangenheit gelungen ist, höhere Preise am Markt zu realisieren. Das überraschende Ergebnis: Die (nicht repräsentative) Umfrage zeigt, dass es den meisten Druckereien möglich war, höhere Preise bei ihren Kunden durchzusetzen. Das gilt selbst für die Betriebe im Rollenoffset-Segment. Hier gaben 21 Prozent der Umfrageteilnehmer an, dass sie ihre Preise um mehr als fünf Prozent nach oben angepasst haben.
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Bogenoffset
53 Prozent der Befragten im Bogenoffset-Segment gaben an, dass sie Preiserhöhungen in einer Größenordnung von zwei bis drei Prozent bei den Kunden durchsetzen konnten ...
Rollenoffset
Ein beachtliches Bild zeigt sich bei den befragten Rollenoffset-Unternehmen.
21 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, dass sie ihre Preise um mehr als fünf Prozent angepasst haben ...
Etikettendrucker
Anders als die Bogen- und die Rollenoffset-Unternehmen tun sich die Etikettendrucker schwer damit, höhere Preise durchzusetzen. 93 Prozent gaben an, ...
Verpackungsdrucker
Der Preisdruck hat nun auch den bislang prosperierenden Verpackungsmarkt erreicht. 13 Prozent der Befragten beklagten rückläufige Preise ...




