Trendanalyse Sommer 2009

Deutlicher Anstieg der Kurzarbeit

Der Exportanteil der deutschen Druckindustrie ist wesentlich geringer als bei anderen Branchen, denn er liegt nur bei einem Fünftel des Umsatzvolumens der gesamten Branche. Dieser Umstand hat die Drucker trotz der spürbaren Rezession bislang davor bewahrt, ähnlich stark einzubrechen wie andere Branchen.

Zwar sank in der Druckindustrie der Produktionsindex im 1. Quartal 2009 um vier Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal, aber das Negativwachstum bleibt noch einstellig. Im Verarbeitenden Gewerbe dagegen sank der Index zweistellig, und zwar um 22 Prozent! Auch bei der Metall- und Chemie-Industrie liegen die Rückgänge im zweistelligen Bereich.

Allerdings sind die Einbrüche teilweise auch deshalb so stark, weil die Geschäfte im 1. Quartal 2008 noch sehr gut liefen. Nachdem die Kurzarbeit in der deutschen Druckindustrie seit 2004 stark zurückgegangen war, hat sie bereits im 3. und 4. Quartal 2008 wieder deutlich zugenommen, so dass für 2008 ein Anstieg um 17,9 Prozent bei der Anzahl der Kurzarbeiter zu verzeichnen war.

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Im Verarbeitenden Gewerbe fiel der rezessionsbedingte Produktionseinbruch wegen der größeren Exportabhängigkeit stärker aus als in der Druckindustrie, die im 1. Quartal 2009 einen Rückgang um lediglich vier Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal zu verzeichnen hatte.

Produktionsindizes, arbeitstäglich bereinigt

Im Verarbeitenden Gewerbe fiel der rezessionsbedingte Produktionseinbruch wegen der größeren Exportabhängigkeit stärker aus als in der Druckindustrie, die im 1. Quartal 2009 einen Rückgang um lediglich vier Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal zu verzeichnen hatte.

Die Druckbranche ist wegen ihrer geringeren Exportabhängigkeit weniger stark von den rezessionsbedingten Produktionseinbrüchen als andere Branchen betroffen. Allerdings sind die Einbrüche teilweise auch deshalb so stark, weil die Geschäfte im 1. Quartal 2008 noch sehr gut liefen (Basiseffekt).

Produktionsindizes in verschiedenen Branchen

Die Druckbranche ist wegen ihrer geringeren Exportabhängigkeit weniger stark von den rezessionsbedingten Produktionseinbrüchen als andere Branchen betroffen. Allerdings sind die Einbrüche teilweise auch deshalb so stark, weil die Geschäfte im 1. Quartal 2008 noch sehr gut liefen (Basiseffekt).

Über die verschiedenen Sparten der Druckindustrie sind die Produktions­rück­gänge sehr unterschiedlich verteilt. Am stärksten sank die Produktion im Zeitungsdruck mit –15 Prozent, gefolgt von der Druck- und Medienvor­stufe mit –8 Prozent. Die Weiterverarbeitung dagegen legte sogar zu.

Produktionsindizes nach Sparten

Über die verschiedenen Sparten der Druckindustrie sind die Produktions­rück­gänge sehr unterschiedlich verteilt. Am stärksten sank die Produktion im Zeitungsdruck mit –15 Prozent, gefolgt von der Druck- und Medienvor­stufe mit –8 Prozent. Die Weiterverarbeitung dagegen legte sogar zu.

Im 1. Quartal 2009 waren durchschnittlich 3.572 Beschäftigte in 327 Betrieben von Kurzarbeit betroffen. Gegenüber dem 1. Quartal 2008 ist das eine Steigerung um 1.276 Prozent bei den Beschäftigten und von 464 Prozent bei den Unter­nehmen. Die ifo-Daten lassen einen weiteren starken Anstieg befürchten.

Kurzarbeit stark steigend

Im 1. Quartal 2009 waren durchschnittlich 3.572 Beschäftigte in 327 Betrieben von Kurzarbeit betroffen. Gegenüber dem 1. Quartal 2008 ist das eine Steigerung um 1.276 Prozent bei den Beschäftigten und von 464 Prozent bei den Unter­nehmen. Die ifo-Daten lassen einen weiteren starken Anstieg befürchten.

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