Trendanalyse Januar 2010

Gute Stimmung bei den Zulieferern

An der traditionellen Herbstprognose von Apenberg+Partner haben sich dieses Mal 82 Unternehmen aus der grafischen Zulieferindustrie beteiligt. Prognostizierten für 2009 noch 78 Prozent der Teilnehmer eine negative Marktentwicklung, so erwarten für 2010 nur noch 20 Prozent der Teilnehmer einen Marktrückgang. 39 Prozent (Vorjahr: zwei Prozent) der Manager rechnen gar mit einer Verbesserung der Branchensituation. Die Entwicklung der Unternehmensergebnisse wird ebenfalls positiver eingeschätzt. 41 Prozent (Vorjahr: 19 Prozent) der Befragten erwarten eine Ergebnissteigerung. Ähnlich wie bei den Druckunternehmen tendiert auch die grafische Zulieferindustrie zu einem anhaltenden Preisdruck. 35 Prozent (Vorjahr: 29 Prozent) der Teilnehmer gaben an, ihre Verkaufspreise im nächsten Jahr weiter zu senken. Der Personalabbau in den Zulieferunternehmen wird sich 2010 gegenüber dem Vorjahr abschwächen. Während 2009 noch 33 Prozent einen Abbau planten, beabsichtigen nur noch 24 Prozent der Manager, in diesem Jahr ihren Personalstand zu reduzieren.

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Hersteller Pre-Press

Der Preisdruck ist hier am größten. 54 Prozent der Befragten rechnen für 2010 mit weiter rückläufigen Verkaufspreisen. 23 Prozent der Unternehmen erwarten einen Marktrückgang, ebenso viele ein Marktwachstum. Eine Ergebnisverbesserung prognostizieren 31 Prozent der Manager.

Hersteller Press

In dieser Kategorie herrscht der größte Optimismus: Die Hälfte der befragten Unternehmen glaubt an ein Marktwachstum. Gleichzeitig ist hier die Bereitschaft, Investitionen zu tätigen und Personal zu halten am geringsten. 81 Prozent der Unternehmen wollen diese Bereiche reduzieren.

Hersteller Post-Press

Je 29 Prozent der Manager glauben an ein besseres Marktumfeld und an eine positive Entwicklung ihrer Unternehmensergebnisse. Die Veränderung beim Personalstand ist bei den Post-Press-Herstellern am geringsten: 79 Prozent beabsichtigen, die Angestelltenzahl konstant zu halten.

Grafische Fachhändler

Mit 50 Prozent der Teilnehmer ist hier der Anteil, der mit einem Marktrückgang, rechnet sehr groß. Trotzdem erwartet die Hälfte der Unternehmen, dass sich ihre Ergebnissituation verbessern wird. Demnach planen auch 42 Prozent der Manager neues Personal einzustellen.

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