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Lithoman-Einweihung bei Swiss Printers
Mit einem starken Statement für die gedruckte Information hat Swissprinters im schweizerischen Zofingen kürzlich seine neue 72-Seiten-Lithoman offiziell in Betrieb genommen. Schon Martin Werfeli, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Gesellschaft, hatte vor 200 Festgästen in seiner Rede betont: „Was gedruckt und was elektronisch genutzt wird, entscheidet der Konsument. Die Nachfrage nach gedruckten Produkten ist nach wie vor hoch.“
Michael Ringier, Chef der größten Schweizer Verlagsgruppe, legte in seiner Ansprache nach: „Wir investieren immer noch und mit Überzeugung in Papier.“ Mit einer Gesamtinvestitionssumme in Höhe von rund 27 Millionen Euro wurde am Standort Zofingen die Tiefdruck-Ära beendet und mit der neuen, sich weitgehend selbstregelnden Manroland-Rotation und einer Agfa-CTP-Anlage die größten Anlagen ihrer Art in der Schweiz installiert. Auch wurde das Müller-Martini-Stangenzentrum modernisiert. Dort können jetzt jährlich 45.000 Paletten mit A5- bis A3-Format-Stangen beladen werden. Swissprinters ist mit 960 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von rund 233 Millionen Euro die größte Druck-Gruppe des Landes.
Michael Ringier kommentierte beim Festakt in der ehemaligen Galvanikhalle mit einer spaßigen Geschichte die Investitionsentscheidung, die diesmal zugunsten von Manroland ausfiel, obgleich das Haus seit Jahren auch zwei 48-Seiten-KBA-Rotationen betreibt: „Auch wenn ein König mit einem Bauern zusammenspannt, kann ein Mann Roland aus Offenbach dagegenhalten.“ (tf)
