Bildergalerie: Gautschen bei Burger

Kommentare zu diesem Beitrag

Claude Bürki , 25.09.2009:
Schöner, alter Brauch - aus einem Beruf, den es nicht mehr gibt. So hiess es einst: Den alten Kunstgebrauch zu ehren, Thät er sich weder sträuben noch wehren. Erhielt die üblichen drei Stösse auf den Arsch. Und zappelte dabei wie ein Barsch.. Darauf bezahlte er bar Das altbekannte Gautschhonorar. -- Tempi passati.
Claude Bürki, gelernter Schriftsetzer

Peter Stuckemeier , 22.10.2009:
Das GAUTSCHEN trat anfangs des 19.Jahrhunderts an die Stelle des DEPONIERENS und kündet vom ungebrochenen und erfindungsreichen Bewußtsein der Jünger Gutenbergs, mit dem sie altes buchgewerbliches Brauchtum pflegten und heute noch pflegen. So forderte der Leipziger Drucker Bernhard Christoph Breitkopf(1695-1777)den Leipziger Rat i. J. 1765 die Aufhebung des "Postulats". Die Kaiserin Maria-Theresia verbot diesen Brauch für Östereich. Preußen folgte 1803, die anderen Länder folkgten ebenfalls. Doch dieser alte Brauch feierte bald in verfeinerter, kultivierter Form fröhliche Urständ: Im GAUTSCHEN.
Peter Stuckemeier, gelernter Buchdrucker

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